Rittergut Sandolingen

Nor III-13-E7 Gut Sandolingen

Haus Schweinsfold

Wappen
Karte des Lehens

Lage des Lehens
Lage der Baronie Schweinsfold

Lage der Baronie Schweinsfold

Status:
bespielt
Kontakt: DanSch

Im südlichen Teil der Baronie Schweinsfold, dort wo Weiden und Wälder sich in sanften Hügeln verweben und der Wind schon Geschichten aus Albernia herüberträgt, liegt das Rittergut Sandolingen, eines der traditionsreichsten Lehen unter dem Banner der Baronin Selinde II. von Schweinsfold. Es ist ein Landstrich, der den Reisenden mit stiller Schönheit empfängt: weit gespannte Wiesen voller Viehherden, dunkle Forste, die sich wie alte Wächter an der Westgrenze erheben, und in der Ferne das Glitzern des mächtigen Udenauer Sees.

Über diese Lande wacht Vogt Edorian von Ranabo, ein Mann der Feder und der Ordnung, dem die Baronin die Aufsicht über rund 450 Seelen anvertraut hat. Dass der Vogt kein Ritter ist, tut seiner Stellung keinen Abbruch – die Menschen hier schätzen seinen ruhigen Verstand und seine unverbrüchliche Loyalität.

Die Dörfer des Gutes

Das größte Dorf, Sandolingen, liegt am Rand eines ausgedehnten Waldgürtels. Wer sich ihm nähert, dem fällt sofort seine beinahe kreisförmige Anordnung auf – ein Runddorf, wie es in den Nordmarken höchst selten zu finden ist. Diese Form jedoch ist aus Schmerz geboren: Denn im Jahre 1027 BF, während des blutigen Albernia-Nordmarken-Konflikts, wurde Sandolingen von albernischen Aufrührern niedergebrannt. Die damalige Vögtin Efferdane von Schwanenfels fand in jener Nacht den Tod, doch fast alle Dorfbewohner entkamen den Flammen. Erst der Wiederaufbau gab dem Dorf sein heutiges Gepräge und machte aus der Tragödie ein Sinnbild des Neubeginns.

Weiter westlich liegt Weidenstein, ein Dorf von bescheidener Größe, aber von nicht geringem Ruhm. Hier befindet sich das barönliche Gestüt, dessen Pferde in ganz Schweinsfold – und darüber hinaus – geschätzt werden. Die Tiere gelten als ausdauernd, klug und zuverlässig im Wald wie auf der Weide; und manche munkeln gar, dass die Baronin selbst ihre liebsten Reittiere aus den Weidensteiner Linien wählt. Unweit des Dorfes steht ein zierliches Jagdschlösschen, das in den Monaten der Jagdzeit zum kleinen Hof der Baronin wird. Dann erfüllt sich der Wald mit Hörnerklang, und die Dienerschaft eilt geschäftig zwischen Stallungen, Ausrüstungskammern und Küche.

Der dritte Ort des Gutes, Satuberg, ist wohl der idyllischste. Er schmiegt sich an das Ufer des Udenauer Sees, dessen stille Weite an klaren Tagen den Himmel spiegelt wie ein blank poliertes Schild. Fischerboote schaukeln an einfachen Stegen, und die Menschen leben hier eng verbunden mit dem Wasser, das ihnen Nahrung und Ruhe gleichermaßen spendet.

Grenzen, Wege und Nachbarn

Ein schlichter Karrenpfad zieht sich durch die Lande, vom Edlengut Udenau im Nordosten über die drei Dörfer bis hinunter nach Paggenfeld, dem Lehen des befreundeten Hauses jenseits der südlichen Grenze. Die Bindung zu Paggenfeld ist alt und warmherzig; man teilt Handel wie Geschichten – und nicht selten auch Verwandtschaft.

An der Grenze zu Gräflich Paggenau erhebt sich der Grenzturm, dessen Wachfeuer seit dem Krieg nicht mehr erlosch. Westwärts hingegen schützen ausgedehnte Wälder das Gut, und über diese hinaus beginnt bereits das Fürstentum Albernia, dessen Nähe stets spürbar bleibt – in Liedern, in Geschichten, und manchmal in einem misstrauischen Blick gen Westen.

Vergangene und gegenwärtige Vögte

Über die Jahre prägten verschiedene Verwalter das Gesicht des Gutes. Von Efferdane von Schwanenfels, deren Tod man bis heute im Dorf gedenkt, über Akumar von Scholuk, der die Jahre nach dem Krieg ordnete, bis hin zu Edorian von Ranabo, der nun seit 1034 BF die Geschicke Sandolingens lenkt.

Unter seiner Führung erholt sich das Gut weiter, und die Dörfer blühen langsam auf – wie Wiesen, die nach einem schweren Winter wieder Farbe tragen.

Hofhaltung des Rittergut Sandolingen

Zusammenfassung

Geschichte

  • 21. Rahja 1027 BF: Großbrand in Sandolingen. Das Dorf wird von albernischen Rebellen in Brand gesetzt, die Vögtin Efferdane von Schwanenfels stirbt, doch fast alle Dörfler können gerettet werden.

Vögte des Gut Sandolingen:

  • 992 BF - 1027 BF Efferdane von Schwanenfels
  • 1028 BF - 1034 BF Akumar von Scholuk
  • 1034 BF - amtierend Edorian von Ranabo

Offizielle Quellen

Baronien der Landtgrafschaft Gratenfels
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