Elvan Winrich von Schweinsfold

Elvan Winrich von Schweinsfold

Haus Schweinsfold

Haus Schweinsfold
Wappen: Auf gelbem Schild ein roter, aufrechtstehender Eber

Elvan von Altenberg (c)DanSch

Elvan von Altenberg (c)DanSch
 
Titel: Baron von Schweinsfold, Edler von Hasenheide
Anrede: Euer Hochgeboren/ Euer Wohlgeboren
Lehen: Baronie Schweinsfold; Edlengut Hasenheide
Dient: Landgraf Alrik Custodias-Greifax/ Baronin Selinde II. von Schweinsfold
 
Person
Profession: Schreiber/ Kalligraph; Barongemahl, Edler
Hauptgott: Hesinde
Tsatag: 27. Peraine 1019 BF
Boronstag: lebt
Alter (im Jahr 1048): 29
Kurzcharakteristik:
Familie
Haus: Haus Altenberg
Eltern: Maura von Altenberg, Juno von Altenberg
Verheiratet: verheiratet; Selinde II. von Schweinsfold
Kinder: Tsadoro von Herzogenfurt, Elvana von Schweinsfold
Wohnort: Burg Herzogenfurt/ Lustschloss Hoppenhall
Geburtsort: Elenvina
Kurzbeschreibung des Gutes:
Aussehen
Größe: 175 Halbfinger
Haar: dunkelbraun
Augen: Blau
Besonderheiten:
Politisch
Einfluss: Ansehnlich
Finanzkraft: Ansehnlich
Orden/Gruppen:
Status
Betreuer: DanSch
Stand: 1048

Beschreibung

Elvan Winrich von Schweinsfold, geborener von Altenberg, ist ein Mann, den viele beim ersten Blick mit einem milden Lächeln unterschätzen. Mit seinen 175 Halbfingern wirkt er schlank und eher sanft gebaut, das dunkle, kurz geschnittene Haar stets ordentlich, der braune Kinnbart sauber gestutzt. Doch es sind vor allem seine blauen Augen, weit und verträumt wie die Wasser Efferds an einem Frühlingstag, die ihm jene seltsame Mischung aus Jugendlichkeit und leiser Melancholie verleihen. Die meisten halten ihn für gutmütig – manche gar für harmlos. Und alle liegen falsch.

Denn hinter dem hellen Blick verbirgt sich ein wacher Geist, scharf wie eine Feder frisch aus dem Öl geschlagen und feinfühlig wie ein Meisterwerk der tulamidischen Schreibkunst. Aufgewachsen als einziger Sohn des Efferdgeweihten Juno und der Medica Maura von Altenberg, brachte er früh ein Talent für Stift, Kohle und Feder mit – ein Geschenk, das seine Mentorin Nirjaschka von Festum erkannte und förderte, als sie ihn an der Hesindeschule in Elenvina unterrichtete. Von ihr lernte er, mit Schrift zu zaubern, Wörter zu bändigen wie andere das Schwert, und sie war es auch, die ihn einst nach Khunchom führte, wo er sein Herz an die Kalligraphie und die tulamidische Schrift verlor.

Geschichte

Zeitleiste:

  • 27 Peraine 1019 BF: Elvan erblickt das Licht Deres. Seine Eltenern sind die Medica Maura von Altenberg und der Efferdgeweihte Juno von Altenberg.
  • Hesinde 1029 BF: Der begabte Junge wird in der Hesinde-Schule in Elenvina aufgenommen und zum Schreiber ausgebildet.
  • 1033 BF: Auf einer Exkursionsreise nach Khunchom kommt er erstmalig in den Kontakt mit der Kaligraphie und der tulamidischen Sprache.
  • Rondra 1042 BF: Elvan wird von der Herzogenmutter Grimberta vom Berg und Großem Fluß zur einer Fahrt auf der Concabella geladen. Das Schiff wird vom Muschelfürsten entführt. Er und Gefährten halfen dabei, wieder zurück zu kehren und den Muschelfürsten wieder friedlich zu stimmen. Nach seinem Abschluss zum Schreiber, wurde ihm ein Posten am herzoglichen Hof angeboten. Außerdem durfte er die Kinder des Herzogs porträtieren.
  • Boron 1042: Elvan hilft seine entführte Freundin Imma von Schellenberg zu finden und zu retten.
  • Ingerimm 1042 BF: Zusammen mit seiner Mutter und seiner Base Gelda, nimmt er an der Großen Jagd von Nilsitz teil.
  • Rahja 1042 BF: Auf der Altenberger Brautschau in Herzogenfurt kommt es zur unerwarteten (auch für ihn) Verlobung mit der Baronin von Schweinsfold.
  • 14. -16. Travia 1043 BF: Elvan geht den Travienbund mit Selinde II von Schweinsfold, Baronin von Schweinsfold, ein. Seine Familie wird mit dem Junkergut ´Tsaweiler´ belehnt.
  • 16.Travia 1043 BF: Selinde und Elvan adoptieren den Jungen Tsadoro, der den Namen ´von Herzogenfurt´ tragen wird.
  • 23./24. Phex 1043 BF: Elvan nimmt mit seiner Familie an der Hochzeit seiner Base Durinja in Linnartstein teil.
  • 15. Ingerimm 1044 BF: Selinde und Elvan zu Gast auf Burg Tannwirk, anlässlich der Belehnung der Baronin von Witzichenberg.
  • 2. Hesinde 1045 BF: Seine Tochter Elvana Selinde wird geboren.
  • Peraine 1045 BF : Elvan von Schweinsfold und der Ritter Geron von Schweinsfold schließen sich den Zug des Herzogs an zu einem Tunier in Albernia zu Havena.
  • 4. Hesinde 1046 BF: Sein Sohn Hagrobald Saturius wird geboren.
  • Rahja 1046 BF: Großes Familientreffen von Haus Altenberg im Traviatempel zu Elenvina und Befreiungsfeier von Vater Winrich von Altenberg - Sturmfels mit anschießender Armenspeisung. Danach reisen die meisten Familienmitglieder nach Tsaweiler, in die Familienjunkerei in der Baronie Schweinsfold, um dort die Familienchronik aufzubewahren.
  • Travia 1047 BF: Selinde reist mit ihrem Gemahl und ihrer Tante Alrike nach Elenvina, nachdem der Herzog sie zu Hofe gebeten hat.
  • Ingerimm - Rahja 1047BF/ Praios 1048 BF: Elvan nimmt als Gast beim Jast Gorsam Gedächtnis Turney teil.
  • Praios 1048 BF: Wird mit dem Edlengut Hasenheide belehnt. Ein Geschenk seiner Gemahlin.
  • 6.Travia 1048 BF: Seine Tochter Tsasala Gezelda wird geboren.


Das erste Kapitel

Sein Leben wendete sich, als die Herzogenmutter Grimberta vom Berg und Großem Fluß ihn zu einer Fahrt auf der Concabella einlud. Als das Schiff vom Muschelfürsten ins Reich der Tiefe gerissen wurde, zeigte der schmächtige Altenberger seine wahre Stärke: Mut aus Mitgefühl. Sein Wort und seine ruhige Art trugen dazu bei, dass die verlorene Reise nicht in Tragödie endete, sondern in Verständigung. Der Lohn dafür war ein ehrenvoller Posten als Schreiber am herzoglichen Hof – und die Möglichkeit, die herzoglichen Kinder zu porträtieren, allen voran sein großes Idol: Herzog Hagrobald. Oft gerät Elvan noch heute ins Schwärmen, wenn er über die Taten des Herzogs berichtet, und mehr als ein Schreiber hat sich schon amüsiert gefragt, ob seine Bewunderung nicht fast poetisch verliebt klingt.

Seine Familie regelte schließlich sein Schicksal – wie es im Mittelreich üblich ist. Auf der Altenberger Brautschau im Rahja 1042 BF erwählte die junge Baronin Selinde II. von Schweinsfold ihn zum Gemahl. Für beide kam es unerwartet: für Elvan, weil sein Herz seit jeher stärker für Männer schlug; für Selinde, weil sie mehr in ihm sah als ein höfisches Zierstück.

Seit ihrer Hochzeit trägt Elvan die Farben Schweinsfolds – Gelb und Rot – mit einer Würde, die ihm selbst kaum bewusst ist. Die silberne Travia-Kette an seinem Hals erinnert an die Versprechen, die er hält, und an jene, die er vielleicht eines Tages erneuern muss – und der Bundring an seiner rechten Hand glitzert in der Sonne wie ein Tropfen Efferdwasser, wenn er mit sanfter Stimme spricht.

Denn Elvan ist kein Mann, der den Raum dominiert. Er lässt andere reden, hört zu, weckt Vertrauen. Menschen öffnen sich ihm wie von selbst – und er, der Bescheidene, lächelt und glänzt im Schatten ihrer Worte. Erst seit Selinde ihn ermutigt, seinen eigenen Platz an ihrer Seite zu finden, wagt er hin und wieder, selbst hervorzutreten. Manchmal mit einem gut gewählten Satz, manchmal mit einem Blick, der mehr sagt als jedes höfische Räsonnement.

Im Privaten herrscht zwischen den beiden eine stille, ungezwungene Übereinkunft: Sie gewähren einander Freiheit. Sie halten zueinander. Und sie wissen, dass jeder von ihnen Geheimnisse trägt.

Selinde scheint zu ahnen, wohin Elvans Blick schweift, wenn der junge Ritter Ludan von Ranabo die Waffenübungen im Hof vollführt. Und sie scheint es nicht nur zu dulden, sondern zu akzeptieren – vielleicht, weil auch sie Schatten in ihrem Leben trägt, von denen Elvan nur Teile erahnt.

Gemeinsam haben sie den Waisenjungen Tsadoro von Herzogenfurt adoptiert und drei Kinder gezeugt. Auf Edlengut Hasenheide, das Selinde ihm schenkte, geht Elvan seiner Kunst nach, zeichnet schöne Schriftzeichen, porträtiert Ritter und Edle, und korrespondiert liebevoll mit Mutter, Schwestern und Freunden. Auch ahnt er nicht, dass in seinen Adern das Blut eines Herzogs fließt – denn sein Vater Juno ist in Wahrheit ein Bastardsohn eines früheren Herrschers. Vielleicht würde Elvan staunen. Vielleicht würde er lachen. Wahrscheinlich würde er erst einmal Farbe und Feder suchen, um darüber nachzudenken.

Das Zweite Kapitel
Seit der Belehnung mit dem Edlengut Hasenheide hat Elvan einen zweiten Ort gefunden, der zu seinem Herzen spricht wie kaum ein anderer: das Lustschloss Hoppenhall, ein zierliches, doch kunstvoll errichtetes Anwesen, das Selinde ihrem Gemahl schenkte — ein Geschenk, das nach Zuneigung duftet und nach Vertrauen klingt.

Hoppenhall wurde nicht als Wehrbau geboren, nicht als politisches Werkzeug und nicht als demonstrative Machtgeste. Es ist ein Haus, das atmet. Ein Haus für Kunst, Muße und jene leisen Gedanken, die in Herzogenfurt zu leicht unter dem Gewicht von Ämtern und Ahnen ersticken würden.

Im Zentrum des Anwesens liegt der wahre Schatz des Hauses: ein kleiner Hesinde-Schrein, unscheinbar in seinen Ausmaßen, aber von einer Schönheit, die jeden Besucher innehalten lässt. Grün und Gold leuchten im Mosaik, das die Nische füllt und das Kerzenlicht in weichen, tanzenden Schimmer bricht. Die schlanke Statue der Göttin, aus hellem Stein und feiner Hand gefertigt, wacht über Bücherrollen, Federn und Schrifttafeln, die sich vor ihr sammeln wie stille Opfergaben der Erkenntnis.

Hier beginnt Elvan fast jeden seiner Arbeitstage. Er entzündet die einzelne Kerze, deren Flamme aufrecht und ruhig brennt, und spricht leise Bitten um klare Gedanken, feine Linien und ehrliche Worte. Nicht selten finden sich wandernde Gelehrte, tulamidische Kalligraphen, Scholaren der nahen Tempel oder Magier in Hoppenhall ein, um mit ihm über Schriftzeichen, Bedeutungen, Kunst und Wissen zu sprechen. Der Schrein ist kein Ort des Lobgesangs, sondern ein Hort der sanften Erleuchtung—ein Raum, in dem die Wahrheit nicht laut sein muss, um gehört zu werden.

Wenn Elvan in Hoppenhall weilt, ist das Anwesen selten still. Kinderlachen hallt durch die Korridore, denn er nimmt Tsadoro, Elvana , Hagrobald und Tsasala oft mit auf das Landgut, wo sie frei spielen, den Enten am Teich hinterherlaufen oder mit großen Augen beobachten, wie ihre Lehrer und Gäste Schriftrollen ausbreiten.

Künstler, Musiker, Miniaturmaler, Schreiber und Beleuchter sitzen auf den Terrassen, im Schatten junger Linden oder im Scriptorium über dem Wasserlauf. Elvan fühlt sich unter ihnen so natürlich wie andere unter Soldaten – er hört zu, fragt nach, lächelt, staunt. Hoppenhall ist sein Reich der Feder, nicht des Schwertes; sein Ort der Farben, nicht der Heraldik; sein Zuhause der Gedanken, nicht der Macht.

Und so schließt sich der Kreis: Während Selinde die Geschicke Schweinsfolds lenkt und als Baronin die Pflicht trägt, ist Hoppenhall jener stille Winkel, den sie ihrem Gemahl schenkte, damit er nicht nur ein Edelmann sei – sondern er selbst bleiben könne.

Verwandtschaft:

  • Elvana Selinde von Schweinsfold, *1045 BF, Baroness von Schweinsfold (Tochter)
  • Hagrobald Saturius von Schweinsfold, *1046 BF, Baronet von Schweinsfold (Sohn)
  • Tsasala Gezelda von Schweinsfold, *1048, Baroness von Schweinsfold (Tochter)
  • Juno von Altenberg,*971 BF, Efferd-Geweihter, meistens auf dem Großen Fluss unterwegs (Vater).

Herausragende Ahnen:

  • Jaunava von Altenberg, 903 BF - 1005 BF, Praios-Geweihte und Gründerin der Altenberger Rechtsschule in Gratenfels (Ur-Ur-Großmutter)
  • Rondradan von Sturmfels, 895 BF - 949 BF, Baron von Dohlenfeld (Ur-Ur-Großvater)

Verbündete:

Feinde:

Vorgänger Edler von Edlengut Hasenheide Nachfolger
keinen 1049 BF - ? ?
Vorgänger Nachfolger
Vorgänger Nachfolger
Vorgänger Nachfolger
Vorgänger Nachfolger

Volkes Stimme: "Das die schweinsfolder Baronin ausgerechnet diesen niederadligen Gelehrten des gemeinen Volkes geheiratet hat, ist mir mehr als suspekt."(gehört in Adelskreisen)

Zitate: `Ich höre Euch gerne zu!`/ ´Der Herzog ist ein heldenhafter und stattlicher Mann, kennt ihr schon die Geschichte, als er ...`

Stärken:

  • Gutes Gedächtnis
  • Gut Aussehend
  • Empathie

Schwächen:

  • Autoritätsgläubig
  • Neugier 7

Herausragende Eigenschaften:

  • IN 14
  • FF 13

Herausragende Talente:

  • Lesen/Schreiben (Garethi/ Tulamidya/Bosparano)
  • Schriftlicher Ausdruck
  • Malen/Zeichnen

Meisterinformationen

  • Elvans´s Vater Juno ist ein Bastardsohn von Herzog Hartuwal Gorwin I. vom Großen Fluß, allerdings weiß Elvan davon (noch) nichts.

Offizielle Quellen

Briefspiele: