Praiona von Altenberg
| Praiona Jaunava von Altenberg | |
| Haus Altenberg | |
| Wappen: | Auf weißem Grund ein blauer Berg. |
| Praiona von Altenberg (c)DanSch | |
| Titel: | Lichtbringerin/ Donator Lumini |
| Anrede: | Eurer Gnaden |
| Lehen: | keines |
| Dient: | |
| Person | |
| Profession: | Praios-Geweihte |
| Hauptgott: | Praios |
| Tsatag: | 03. Rondra 1012 BF |
| Boronstag: | lebt |
| Alter (im Jahr 1048): | 36 |
| Kurzcharakteristik: | |
| Familie | |
| Haus: | Haus Altenberg |
| Eltern: | Juno von Altenberg, Maura von Altenberg |
| Verheiratet: | verheiratet; Ademar Daradoran von Leihenhof |
| Kinder: | Heliodora Stelladona von Altenberg, Luidala Irenya von Leihenhof, Hartuwal Quanion von Altenberg |
| Wohnort: | Elenvina |
| Geburtsort: | Elenvina |
| Kurzbeschreibung des Gutes: | |
| Aussehen | |
| Größe: | 170 Halbfinger |
| Haar: | Dunkelbraun |
| Augen: | Grün-Braun |
| Besonderheiten: | kräftige und humorvolle Praiosgeweihte. |
| Politisch | |
| Einfluss: | |
| Finanzkraft: | |
| Orden/Gruppen: | Gemeinschaft des Lichts |
| Status | |
| Betreuer: | DanSch |
| Stand: | 1047 |
Beschreibung
Praiona von Altenberg entwickelte sich zu einer kräftigen, untersetzten jungen Frau von hundertundsiebzig Halbfingern Größe, mit langen, schwer zu bändigenden dunkelbraunen Locken, die sich ihrem Willen ebenso widersetzten wie sie selbst den strengen Formen der Welt. Ihre grünbraunen Augen sind groß und ausdrucksstark, doch nur selten sucht sie den Blick ihres Gegenübers. Stattdessen senkt sie den Kopf, kichert nervös oder überspielt Unsicherheit mit Worten. Wenn sie lacht, dann laut, herzlich und ansteckend – ein Lachen, das ehrlicher wirkt als viele feierliche Reden. Die rot-weiße Geweihtentracht Praios’ trägt sie mit Pflichtgefühl, doch selten makellos; ein Fleck oder ein Knick zeugt davon, dass sie mehr lebt, als sie auf äußere Vollkommenheit achtet.
Geschichte
Praiona Jaunava von Altenberg kam im Jahr 1012 BF in Elenvina zur Welt, in einer Nacht, die später noch oft erzählt werden sollte. Während draußen der Himmel in ungewöhnlicher Klarheit funkelte, träumte ihre Urgroßmutter Jaunava, Praiosgeweihte alten Schlages, von einem Regen aus Sternen, der auf ein einziges Kind herabfiel. Für die Greisin war es ein Zeichen des Götterfürsten selbst. Das Mädchen wurde Praiona genannt, und Jaunava gab ihr ihren eigenen Namen als Segnung mit auf den Weg. Zwei Tage später entschlief die Alte friedlich – und hinterließ ein Kind, von dem man sagte, es stehe unter einem besonderen Licht. Praiona wuchs behütet auf, getragen von Erwartung und stiller Ehrfurcht. In Familienangelegenheiten versuchte Praiona lange, sich unsichtbar zu machen. Sie schloss sich der Meinung der Mehrheit an und mied Konflikte, wo sie nur konnte. Zu ihrer Mutter Maura verband sie stets Zuneigung, aber auch das nagende Gefühl, nie ganz zu genügen. Ihren Bruder Elvan liebte sie abgöttisch, weil er sie ohne Bedingungen akzeptierte. Ihrer jüngeren Schwester Elvrun begegnete sie oft bevormundend – weniger aus Überlegenheit als aus stillem Neid auf deren Selbstverständlichkeit. Zu ihrem Vater Juno hielt sie höfliche Distanz, geprägt von Respekt, doch ohne echte Nähe. Und gegenüber ihrer Großmutter Elva bemühte sie sich um Freundlichkeit, selbst wenn deren abfällige Bemerkungen über Praionas Statur schmerzten.
Früh begann ihr Noviziat in der Wehrhalle von Elenvina. Die Lehrmeister sahen in ihr das Kind des Sternenzeichens, eine Auserwählte Praios’. Doch bald zeigte sich, dass das redselige Mädchen unbeholfen war, tollpatschig, zu offenherzig und zu ehrlich für die strenge Ordnung der Kirche. Sie verplapperte sich, erzählte Unangebrachtes und versuchte, peinliche Situationen mit hastigen Reden oder schlechten Witzen zu überdecken. In ihrer Jugend lernte sie, sich zurückzunehmen, um nicht weiter aufzufallen. Ihr gutes Gedächtnis rettete sie oft vor größeren Blamagen und bewahrte ihre Mitgeweihten davor, gänzlich an ihr zu verzweifeln.
Nach ihrer Weihe blieb Praiona einfache Geweihte in der Wehrhalle. Während viele ihrer Mitnovizen rasch aufstiegen, wurde sie übersehen oder übergangen. Der Elan, daran etwas zu ändern, fehlte ihr. Oft fragte sie sich, warum man ihr einst eine große Zukunft prophezeit hatte, wo sie doch so wenig von dem erfüllte, was man erwartete. In solchen Momenten tröstete sie sich mit süßen Leckereien, schlichten Liebesromanen – und einer Leidenschaft, die sie lange verbarg: dem Tanzen. Tief in ihrer Wäschetruhe bewahrte sie ein Paar Tanzschuhe auf, ein Geschenk ihrer Mutter, Symbol eines Traumes, den sie sich lange nicht zu leben erlaubte.
Auf der Brautschau von 1042 BF in Herzogenfurt, in der Baronie Schweinsfold, begegnete sie dem Praiosgeweihten Ademar von Leihenhof, jenem Mann, der den Herzog der Nordmarken gekrönt hatte. In ihm fand sie erstmals jemanden, der sie ernst nahm, ohne sie verändern zu wollen. Die Verlobung folgte rasch, ebenso die Hochzeit. Ademar ermöglichte ihr Tanzstunden, ließ ihr Raum für Freude und nahm sie an, wie sie war. Mit der Geburt ihrer Kinder fand Praiona schließlich jene Aufgabe, in der sie wirklich zu glänzen begann: das Muttersein. Ihre Tochter Heliodora Stelladona, geboren am 28. Peraine 1043 BF unter einem Sternenregen in einer Scheune nahe Udenau, kam zur Welt auf der Reise von einem Besuch bei ihrem Bruder Elvan. Der Tsageweihte Mikkan Regenglanz stand ihr bei, und viele sahen in jener Nacht die Erfüllung des alten Wahrtraums ihrer Urgroßmutter. Zwei weitere Kinder folgten: Luidala Irenya von Leihenhof im Jahr 1045 BF und Hartuwal Quanion von Altenberg im Jahr 1047 BF.
Seit der Geburt ihrer Kinder weiß Praiona, wo ihr Platz ist. Es fällt ihr leicht, ihnen all das zu geben, was man ihr selbst oft versagt hatte: Geduld, Wärme, unbedingte Annahme. In der Rolle als Mutter ist sie sicher, klar und voller Liebe – Eigenschaften, die ihr früher niemand zugetraut hätte. Mit dieser Gewissheit beginnt sich auch ihr Verhältnis zu ihrer eigenen Mutter und zu ihrer Schwester langsam zu wandeln. Alte Spannungen verlieren an Schärfe, vorsichtige Nähe wächst, wo einst nur Unsicherheit war.
Noch immer strebt Praiona keine höheren Ämter an. Sie ist überzeugt, dass das große Schicksal, das man einst ihr zugedacht hatte, nun durch ihre Kinder wirkt. Und so lebt Praiona Jaunava von Altenberg ein stilles, warmes Leben im Schatten großer Erwartungen – getragen von Glauben, Familie und dem leisen, aber beständigen Licht jener Sterne, die einst über ihrer Geburt standen.
- Rahja 1046 BF: Großes Familientreffen von Haus Altenberg im Traviatempel zu Elenvina und Befreiungsfeier von Vater Winrich von Altenberg - Sturmfels mit anschießender Armenspeisung. Danach reisen die meisten Familienmitglieder nach Tsaweiler, in die Familienjunkerei in der Baronie Schweinsfold, um dort die Familienchronik aufzubewahren.
Verwandtschaft:
- Ademar Daradoran von Leihenhof,*1012 BF, Praiosgeweihter (Gemahl.
- Heliodora Stelladona von Altenberg, *1043 BF, das `Sternkind´, (Tochter)
- Luidala Irenya von Leihenhof,*1045 BF (Tochter)
- Hartuwal Quanion von Altenberg, *1047 BF (Sohn)
- Juno von Altenberg,*971 BF, Efferd-Geweihter, meistens auf dem Großen Fluß unterwegs (Vater).
- Maura von Altenberg,*991 BF, Doctora in Elenvina (Mutter).
- Elvan Winrich von Schweinsfold,*1019 BF, Baroningemahl von Schweinsfold und Kalligraph(Bruder).
- Elvrun von Tannenfels,*1023 BF, Travia-Geweihte im Dienste der Baronin von Ambelmund (Schwester).
- Elva von Altenberg,*951 BF, Geweihte im Travia-Tempel zu Herzogenfurt (Großmutter).
- Winrich von Altenberg-Sturmfels,*972 BF, Tempelvater im Travia-Tempel zu Elenvina (Onkel).
- Milian von Altenberg,*1018 BF, Höfling am Hofe in Gratenfels (Cousin).
Herausragende Ahnen:
- Jaunava von Altenberg, 903 BF - 1005 BF, Praios-Geweihte und Gründerin der Altenberger Rechtsschule in Gratenfels (Ur-Ur-Großmutter)
- Rondradan von Sturmfels, 895 BF - 949 BF, Baron von Dohlenfeld (Ur-Ur-Großvater)
Verbündete:
- Linnart vom Traurigen Stein, Bannstrahler (Brieffreund)
- Aureus von Altenwein, Ritter (Brieffreund)
- Lares von Mersingen, Ritter (Brieffreund)
Feinde:
Volkes Stimme: * „Wenn sie lacht, glaubt man fast, der Herr Praios habe auch Humor.“
- „Nicht jeder Stern weist den Weg nach oben; manche leuchten, um andere zu führen.“
Zitate: * „Man hat mir gesagt, ich sei für Großes bestimmt. Vielleicht ist das Große einfach kleiner, als andere denken.“
Stärken: Gutes Gedächtnis
Schwächen: Tollpatsch
Herausragende Eigenschaften:
Herausragende Talente: Tanzen
Meisterinformationen
Offizielle Quellen
Briefspiel: