Amiel Rupoldo von Altenberg

Amiel Rupoldo von Altenberg

Haus Altenberg

Haus Altenberg
Wappen: Auf weißem Schild ein blauer Berg

DanSch (C)

DanSch (C)
 
Titel: Advocatus & Junker von Tsaweiler
Anrede: Euer Wohlgeboren, Gelehrter Herr
Lehen: Junkergut Tsaweiler
Dient: Baronin Selinde II. von Schweinsfold
 
Person
Profession: Rechtsgelehrter, Junker
Hauptgott: Tsa(tuara), Travia
Tsatag: 3. Phex 1020 BF
Boronstag: lebt
Alter (im Jahr 1048): 28
Kurzcharakteristik: gemütlicher Charakter, hilfsbereit
Familie
Haus: Haus Altenberg
Eltern: Tassilo von Altenberg, Rinalda von Grötzingen
Verheiratet: verheiratet, Ringard von Altenberg
Kinder: Tsalrik
Wohnort: Ritterhof Tanhūser; Herzogenfurt
Geburtsort: Elenvina
Kurzbeschreibung des Gutes:
Aussehen
Größe: 184 Halbfinger
Haar: Dunkelbraun
Augen: Grün
Besonderheiten:
Politisch
Einfluss: ansehnlich
Finanzkraft: ansehnlich
Orden/Gruppen:
Status
Betreuer: DanSch
Stand: 1048

Beschreibung

Amiel Rupoldo von Altenberg, Junker von Tsaweiler seit dem Jahr 1043 nach Bosparans Fall, ist keiner jener Adligen, deren Schritte schwer von Würde und zeremonieller Strenge hallen. Er ist ein Mann, der in die Stuben tritt wie ein frischer Sommerwind, ein Lächeln im Gesicht, ein Topf voll Eintopf am Haken und eine kleine Regenbogenechse auf der Schulter.

Geboren im Jahr 1020 BF in Elenvina, wuchs Amiel in der festen Umarmung der Altenberger Traditionsgläubigkeit auf. Sein Vater Tassilo, ein strenger Rechtsgelehrter, führte eine trockene, stets ordentlich sortierte Kanzlei – und Amiel sollte einst in seine Fußstapfen treten. Doch während sein Vater Gesetzestexte rezitierte, träumte der Junge eher von Rezepten. Es war die Küche der Mutter, die ihn zuerst prägte: warme Brote, duftende Kräuter, ein Lächeln über dem dampfenden Topf. Doch der Wille der Altenberger war alt wie ihre Chronik, und so wurde der widerspenstige Sohn zur Tempelschule nach Gratenfels geschickt, um die Rechtskunde zu studieren.

Er lernte – freilich langsamer, als sein Vater gehofft hatte – und arbeitete später mehr schlecht als recht in der elenviner Kanzlei. Erst als sein Oheim, Winrich Herdfried von Altenberg-Sturmfels, Tempelvater des Travia-Heims, ihn als Rechtsbeistand einstellte, fand Amiel seinen Platz. Denn der Tempel war nicht nur ein Ort des Gesetzes, sondern einer der Wärme, der Kinderstimmen und der Suppentöpfe. Hier lernte der junge Mann, dass Ordnung ohne Mitgefühl wertlos war – und dass ein gut gewürzter Eintopf oft mehr Streit schlichten konnte als ein Dutzend Paragraphen.

Vielleicht war es diese Mischung aus ruhiger Vernunft und offener Herzlichkeit, die der Baronin von Schweinsfold auffiel. Vielleicht auch die Fürsprache seines Vetters Elvan, ihres Gemahls. Sicher ist nur, dass Amiel, der nie nach Titeln gestrebt hatte, am Tag seiner Hochzeit erfuhr, dass er zum Junker von Tsaweiler erhoben sei. Verwirrt, überrascht, aber von echtem Pflichtgefühl erfasst, nahm er die Würde an – und damit das kleine, fruchtbare Lehen Tsaweiler mit seinem weiten Himmel, sanften Hügeln und der bunt zusammengewürfelten Dorfbevölkerung, die sich von Anfang an von seiner Freundlichkeit getragen fühlte.

Amiel selbst blieb trotz seines neuen Standes ein Mann des Volkes. Unter der feinen Tunika zeichnete sich ein kleines, gemütliches Schmärbäuchlein ab, das er nicht zu verbergen suchte. Sein halblanges dunkles Haar trug er stets gepflegt, und der kurze Bart umrahmte ein Gesicht, dessen grüne Augen bereits lächelten, bevor seine Lippen es taten. Und immer an seiner Seite: eine kleine Regenbogenechse, die sich in den Töpfen wärmt, auf seiner Schulter döst oder neugierig die Schreibfedern beschnuppert – ein Tsa-gefälliges Tierchen, das die Dorfbewohner inzwischen als Glückszeichen betrachten.

Mit seiner Eheschließung im Peraine 1043 BF mit Ringard von Altenberg, einer klugen und energischen Hofdame aus der Baronie Ambelmund, gewann Amiel nicht nur eine Gefährtin, sondern eine Frau, die ihm mit sicherer Hand den Rücken stärkt. Ihre Anwesenheit gibt dem Lehen eine geordnete Struktur, und gemeinsam haben sie im Jahr 1047 ihren Sohn Tsalik in die Welt gebracht, dessen fröhliches Lachen durch Hof und Dorf schallt wie ein lebendiger Segen.

Tsaweiler ist unter Amiels Leitung zu einem Ort geworden, an dem das Gesetz mit Güte gesprochen wird. Einmal die Woche richtet der Junker eine offene Suppenküche vor dem kleinen Tsa-Schrein aus – Reisende, Arme, Alte, Kinder, aber auch jene, die einfach eine warme Schüssel und ein gutes Wort brauchen, finden sich dort ein. Kein Adeliger im ganzen Gratenfelser Becken spricht so viel mit seinen Leuten wie er. Und kaum einer hört ihnen so aufrichtig zu. Natürlich flüstern manche, Amiel sei zu sanft für die Intrigen des Hochadels. Andere meinen, ein Mann, der sein Volk liebt, sei fester im Sattel als jeder, der nur seinen Rang schützt. Doch sicher ist eines: Tsaweiler hat in Amiel Rupoldo von Altenberg einen Junker gefunden, der es versteht, mit Menschlichkeit zu herrschen – und mit einem Topf Eintopf Frieden zu stiften.

Und wenn am Abend die Lichter im Herrenhaus und drunten im Dorf erlöschen, wenn die Regenbogenechse sich zusammengerollt hat und die letzten Funken aus der Herdstelle glimmen, dann sitzt Amiel manchmal mit einem alten Rechtskodex in der einen Hand und einem Kochlöffel in der anderen da – und fragt sich leise, ob man nicht von beidem gleichermaßen die Welt ein wenig besser machen könne

Geschichte

Verwandtschaft:

Herausragende Ahnen:

  • Jaunava von Altenberg, 903 BF - 1005 BF, Praios-Geweihte und Gründerin der Altenberger Rechtsschule in Gratenfels (Ur-Ur-Großmutter)
  • Rondradan von Sturmfels, 895 BF - 949 BF, Baron von Dohlenfeld (Ur-Ur-Großvater)
  • Honorald von Grötzingen, 939 BF - 1010 BF, einflussreicher Stadtvogt von Herzogenfurt (Ur-Großvater)

Verbündete:

  • Elvrun von Tannenfels, *1023 BF, Travia-Geweihte am Hof zu Ambelmund (Base, Schwägerin & beste Freundin)
  • Sumi , *976 BF, Tsageweihter in Tsaweiler (Freund)

Feinde:

Vorgänger Junker von Tsaweiler Nachfolger
Junker Treson von Bjaldorn 1022 BF - 1024 BF Junkerin Sabea von Berg
Vorgänger Junker von Tsaweiler Nachfolger
Junkerin Sabea von Berg 1024 - 1039 BF Vögtin Tsanuschka Stipkow
Vorgänger Junker von Tsaweiler Nachfolger
Vögtin Tsanuschka Stipkow 1044 - ? amtierend
Vorgänger Nachfolger
Vorgänger Nachfolger

Volkes Stimme: „Er kennt die Preise für Hafer UND die Namen der Säuglinge im Dorf.“ / „Der Junge ist mehr Koch als Junker.“

Zitate: "Ein guter Herr ist der, der seinen Leuten zuhört, bevor er ein Urteil fällt.“/ „Iss erst, dann reden wir über Sorgen. Mit leerem Bauch lässt sich nicht denken.“

Stärken: Guter Koch

Schwächen:

Herausragende Eigenschaften:

Herausragende Talente: Kochen

Meisterinformationen

Offizielle Quellen

Briefspiel:

Greifenspiegel: