Haus Altenberg

Volkes Stimme:

  • „Sie wirken klein, doch ihr Einfluss in Elenvina ist nicht zu unterschätzen – der Travia-Tempel öffnet viele Türen.“ — Amtsträger der Nordmarken
  • „Schwerter? Nein, die fassen die nicht an. Ist besser so, sagt man.“

Wappen/-beschreibung: Auf Silber ein blauer Dreiberg

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Wahlspruch: Ein Berg ist ein Berg und bleibt ein Berg!/ A Montem Est Montem Et Manet In Monte!

Hauptgottheit: Travia & Praios dominierend

Herkunft: Nordmarken

Besonderheiten:
Das Haus von Altenberg gehört zu jenen alten nordmärkischen Familien, deren Ursprung im Nebel der aventurischen Geschichte versunken ist. Zwar gelten sie heute als Niederadel und alte Ministerialen, doch erzählen viele Altenberger mit leiser Überzeugung, dass „dies nie der wahre Anfang gewesen sei“.

Der bedeutendste Hinweis auf ihre Herkunft ist die halbverbrannte Familienchronik, die im Travia-Tempel zu Elenvina verwahrt wird. Ihre verbliebenen Seiten reichen bis etwa 300 BF zurück und berichten von einem Geschlecht, das damals bereits im nördlichen Koschgrenzraum und im Elenviner Großraum eine gewisse Bedeutung besessen haben muss. Doch der erste Teil fehlt, und verbrannte Seiten lassen nur Splitter von Sagen und Namen erkennen – keiner davon lässt sich sicher einordnen.

Ein immer wiederkehrender Gedanke jedoch lautet: „Wir waren einst etwas anderes. Etwas Größeres. Und irgendetwas ging verloren.“

Doch nur wenige Altenberger suchen wirklich nach Antworten. Der Familienspruch „Das Altbekannte hat sich bewährt und ist gut!“ prägt Denken und Tun der meisten Familienmitglieder tief.

Die Mythen des Hauses
Der Streit mit dem Haus „vom Berg“

Die beliebteste und älteste Sage erzählt von einem uralten Geschlecht „vom Berg“, von dem die Altenberger sich abgespalten haben sollen. Der Streit sei angeblich so heftig gewesen, dass man sich als „Altenberg“ bezeichnete, um zu zeigen:

„Wir sind der ältere Zweig – der wahre Ursprung.“

Natürlich gibt es keinerlei Belege. Doch in Elenvina und Umgebung erzählen die Altenberger diese Geschichte gerne an langen Winterabenden, oft mit einem Augenzwinkern.

Der Fluch des Schwertes

Ein weiteres hartnäckiges Rätsel ist die merkwürdige Abneigung gegen das Schwert. Fast alle Altenberger – sogar die sonst so rationalen Geweihten – meiden das Schwerthandwerk wie eine unheilvolle Gefahr.

Die alte Chronik erwähnt dunkle Andeutungen eines „Unglücks“, das über die Familie gekommen sei, nachdem ein Ahnherr sein Schwert gegen einen heiligen Ort erhoben habe.

Was genau damals geschah, weiß niemand mehr. Doch in der Familie heißt es:

„Ein Altenberger, der dem Schwert folgt, führt die Familie ins Unglück.“

Und obwohl Aventurier gern abergläubisch sind – bei den Altenbergern wirkt diese Furcht fast greifbar.

Die aktuelle Stellung des Hauses (Stand 1048 BF)

Das Oberhaupt ist Winrich Herdfried von Altenberg-Sturmfels, Tempelvater des Elenviner Travia-Tempels. Seit seiner Entführung 1043–1046 BF hat er aber viele Pflichten an seinen Bruder Tassilo von Altenberg abgegeben.

Mit der Heirat von Elvan von Altenberg mit Baronin Selinde II. von Schweinsfold (1042 BF) erhielt die Familie die Junkerei Tsaweiler. Der junge Amiel von Altenberg, Tassilos Sohn, ist nun dort der Junker – ein pflichtbewusster junger Mann, sehr traditionsliebend, fast schon ängstlich bemüht, nicht aus der Reihe zu tanzen.

Das Haus gewinnt so langsam wieder Einfluss – aber ganz leise, ganz behutsam. Wie ein alter Berg, der niemals wandert, sich aber dennoch nie ganz bezwingen lässt.

Bedeutende Ahnen: Jaunava von Altenberg, Praios-Geweihte und Gründerin der Altenberger Rechtsschule in Gratenfels

Stammsitz: Junkergut Tsaweiler mit Sitz im Rittergut Tanhūser in der Baronie Schweinsfold (seit 1043 BF)

Verbreitung: Gratenfels und Elenvina

Oberhaupt: Winrich Herdfried von Altenberg-Sturmfels/Tassilo von Altenberg

Zusammenhalt: groß

Einfluss: gering

Bedeutende Angehörige:

Freunde & Verbündete:

Auftreten: konservativ und unauffällig

Briefspiel: DanSch

Quelle(n):