Talfano von Altenberg

Talfano Selindian von Altenberg

Haus Altenberg

Haus Altenberg
Wappen: Auf Silber ein blauer Dreiberg

Talfano von Altenberg (c)DanSch

Talfano von Altenberg (c)DanSch
 
Titel: Advocatus
Anrede: Gelehrter Herr
Lehen: keines
Dient: Edle Gelda Rohaja von Altenberg
 
Person
Profession: Rechtsgelehrter
Hauptgott: Praios
Tsatag: 15. Praios 1023 BF
Boronstag: lebt
Alter (im Jahr 1048): 25
Kurzcharakteristik:
Familie
Haus: Haus Altenberg
Eltern: Hamar von Altenberg, Rondela von Altenberg
Verheiratet: verlobt, Gunhild Yaquiria von Altenberg
Kinder: keine
Wohnort: Gut Wolfstrutz
Geburtsort: Elenvina
Kurzbeschreibung des Gutes:
Aussehen
Größe: 180 Halbfinger
Haar: Dunkelbraun
Augen: Grün
Besonderheiten:
Politisch
Einfluss:
Finanzkraft:
Orden/Gruppen:
Status
Betreuer: DanSch
Stand: 1048

Beschreibung

Der junge Altenberger wuchs zu einer anmutigen, beinahe feingliedrigen Gestalt heran. Recht groß gewachsen, mit mandelförmigen, dunkelgrünen Augen, die stets aufmerksam und wach wirken. Ein feiner Bartschatten liegt wie mit Tuschfeder gezogen über Oberlippe und Kinn. Sein dunkelbraunes Haar trägt er kurz, ordentlich, fast schon pedantisch – denn Unordnung ist ihm stets ein Dorn im Auge. Sein Gesicht wirkt filigran und ein wenig androgyn, mit einer schmalen, edel gebogenen Nase, die ihm ein Gelehrtengesicht im besten Sinne verleiht. Meistens zeigt er sich in einer weißen Robe der Rechtsgelehrten: ein schlichtes, aber würdiges Gewand, dessen rote Säume und mit Goldfäden gestickte Sonnen- und Greifensymbole seinen Rang ausweisen.

Doch wichtiger als sein Äußeres ist stets sein Geist. Talfano ist freundlich, kontrolliert und diplomatisch, ein Mann, der erst einmal zuhört, ehe er spricht – und der selten spricht, ohne das Gesagte wohlzuwägen. Schon früh zeigte er ein ungewöhnliches Talent für Sprache und Schrift. Während seine ältere Schwester Sabea die Feder eher als Waffe für laute Verkündungen nutzte und Gelda den Pferderücken dem Schreibpult vorzog, war Talfano jener, der aus eigenem Antrieb im Schein der Öllampe alte Texte studierte.

Geschichte

Talfano Selindian von Altenberg wurde im Praios 1023 BF in der Herzogenstadt Elenvina geboren – in jener Stadt, in der Ordnung, Schrift und Verwaltung fast ebenso beständig sind wie die Mauern der Reichskanzlei selbst. Und es waren eben diese Dinge, die Talfano von Kindesbeinen an faszinierten. Während andere Kinder durch die Gassen tollten oder sich an der Förde herumtrieben, fand man ihn nicht selten mit einer zerlesenen Pergamentrolle in der Hand, die Brauen gerunzelt, die Gedanken irgendwo zwischen Gesetzestext und Heldensage. Kaum war er alt genug, wurde er – zum Stolz der gesamten Familie – an die Altenberger Rechtsschule in Gratenfels geschickt. Diese angesehene Einrichtung, begründet von seiner Ur-Ur-Großmutter Jaunava von Altenberg, galt in den Nordmarken als Hort der Gelehrsamkeit, der Disziplin und der strengen Ordnung. Dort wirkte auch seine Tante, die unnachgiebige Rektorin Priana von Altenberg – eine Frau, die selbst Rondrageweihte einschüchterte und Talfano zu Höchstleistungen trieb. Und tatsächlich: Im Praios 1044 BF schloss er seine Ausbildung als Jahrgangsbester ab, ein Umstand, der ihm Respekt und nicht wenig Neid seiner Mitstudenten einbrachte.

Nach Vollendung seiner Ausbildung trat er für einen Götterlauf in die Dienste des Baron Lucrann von Rabenstein, wo er sich als kluger und zuverlässiger Rechtsgelehrter empfahl. Doch sein Schicksal sollte ihn bald zurück in die Familie führen – und in eine ganz unerwartete Ehe.

Gunhild Yaquiria von Altenberg, Edeldame auf Kaltenklamm, sollte ursprünglich mit einem Junker aus Schweinsfold verbunden werden. Man bereitete den Ehevertrag gerade vor, als Gunhild – impulsiv wie ein junges Füllen – sich gegen diese Verbindung auflehnte und stattdessen Talfano wählte. Der Gelehrte war bei den Verhandlungen anwesend, notierte Formulierungen und Bedingungen – und fand sich plötzlich als Gegenstand eines sehr spontanen Heiratsentschlusses wieder. Er war verblüfft, gerührt, schüchtern stolz – und sagte zu.

Am 11. Praios 1047 BF heirateten die beiden, und noch im selben Monat zog Talfano mitsamt Gemahlin und deren Mutter hinauf zur Felsenburg Wolfstrutz, um seiner Schwester Gelda beizustehen. Seitdem lebt er dort als rechte Hand der Edlen, als Berater, Schreiber, Vertrauensmann – einer, der die Geschicke der Familie mit ruhiger Feder begleitet.

Talfano liebt seine Frau innig und trägt Günhilds spontanes Temperament mit jener milden Geduld, die nur ein wirklich ausgeglichener Geist aufzubringen vermag. Seine Zukunft liegt – so hoffen viele im Haus Altenberg – im Schatten der Greifenfahne: vielleicht eines Tages als Rektor der Rechtsschule, vielleicht als Richter, vielleicht als Bewahrer der Familienchronik.

Für jetzt aber ist er ein junger Mann, dessen ruhige Worte Gewicht haben und dessen Herz stets darauf ausgerichtet ist, Recht und Familie in Einklang zu bringen.

Verwandtschaft:

Herausragende Ahnen:

  • Jaunava von Altenberg, 903 BF - 1005 BF, Praios-Geweihte und Gründerin der Altenberger Rechtsschule in Gratenfels (Ur-Ur-Großmutter)
  • Rondradan von Sturmfels, 895 BF - 949 BF, Baron von Dohlenfeld (Ur-Ur-Großvater)

Verbündete:

Feinde:

Vorgänger Nachfolger
Vorgänger Nachfolger
Vorgänger Nachfolger
Vorgänger Nachfolger
Vorgänger Nachfolger

Volkes Stimme:

  • „Ob er je genug Durchsetzungskraft hat? Ein Rechtsgelehrter kann nicht immer nur lächeln.“
  • „Der ist zu höflich, um jemanden zu belügen. Und zu klug, um sich belügen zu lassen.“

Zitate:

  • „In jeder Streitigkeit verbirgt sich eine Wahrheit, auch wenn sie sich gut versteckt.“
  • „Meine Mutter lehrte mich Geduld, mein Vater Haltung. Eine gute Mischung, hoffe ich.“

Stärken:

Schwächen:

Herausragende Eigenschaften: KL

Herausragende Talente:

  • Rechtskunde
  • Götter/Kulte

Meisterinformationen

Offizielle Quellen

Briefspiel: