Lucrann Aurelio von Leihenhof

Lucrann Aurelio von Leihenhof

Persönliches Wappen von Cavalliere Lucrann von Leihenhof

Persönliches Wappen von Cavalliere Lucrann von Leihenhof
Wappen: der Galebqueller Widder in Rot auf silbernem Grund

Lucrann Aurelio von Leihenhof, Künstlerin: Katharina Niko - Tokala

Lucrann Aurelio von Leihenhof, Künstlerin: Katharina Niko - Tokala
 
Titel:
Anrede: Euer Wohlgeboren, Signor
Lehen: Junkergut Liannon
Dient:
 
Person
Profession: Ritter/Krieger
Hauptgott: Rahja
Tsatag: 15. Rondra 1019 BF
Boronstag: lebt
Alter (im Jahr 1048): 29
Kurzcharakteristik: erfahrener Ritter und Kämpfer, erfahrener (aber eher lustloser) Politiker, ungeübter bis durchschnittlicher Intrigant
Familie
Haus: Haus Leihenhof qua Geburt und Ehevertrag seiner Eltern
Eltern: Ancuiras von Leihenhof (Baronet von Galebquell; Vater), Auxilia von Ibenburg (Junkerin von Liannon; Mutter; verstorben)
Verheiratet: verheiratet (Rahja- und Traviabund) mit Rahjalind Euphonia vom Traurigen Stein
Kinder:
Wohnort:
Geburtsort: Burg Liannon
Kurzbeschreibung des Gutes: fruchtbare, hügelige Landschaft im Herzen der Baronie Galebquell, ertragreiche Äcker und reichhaltige Weiden für Vieh, im Osten gut bewaldet.
Aussehen
Größe: 1,95
Haar: rotbraun
Augen: grün
Besonderheiten: unglaublich schöner, großer, muskulöser, junger Mann mit nussbraunen, lockigen Haaren
Politisch
Einfluss: ansehnlich
Finanzkraft: ansehnlich (aus seinen eigenen Gütern und Geschäften)
Orden/Gruppen: Rahja-Kirche
Status
Betreuer: Galebquell
Stand: 1048 BF

Beschreibung

Wichtige Information!

Lucrann ist (wie seine Schwester Calderine von Leihenhof eher für das Pen & Paper konzipiert, daher entstammt er einem Seitenzweig des Hauses Leihenhof und die Dokumentation in der Wiki dient vor allem dazu, ihn als Familienmitglied darzustellen.

Geschichte

Vita

Die übersichtliche Chronik Lucranns findet sich in diesem Regal.

Ein Nordmärker in Grangorien? So ungewöhnlich es einstmals auch war, dieser Tage scheint es üblich zu werden – ist doch schon Ihre Hoheit Heldora Grimberta vom Großen Fluß, die Herzogin von Grangoria, Schwester des nordmärkischen Herzogs Hagrobald Guntwin vom Großen Fluss. Der junge Knappe des Signors Darion Amarinto von Amarinto ist selbst ein Spross der Nordmarken. Seine Eltern sind Ancuiras von Leihenhof, der Onkel des amtierenden Barons von Galebquell, und Auxilia von Ibenburg, die Junkerin von Liannon.
Schon früh verlor Lucrann seine Mutter, starb sie doch im vierten Lebensjahr bei der Geburt seiner jüngeren Schwester Calderine. Ein Jahr später verstarb sein älterer Bruder Bärowild, der als Namensträger des Hauses Ibenburg das Junkergut Liannon erben sollte. Erbe von Titel und Lehen wurde somit Lucrann, welcher den Namen des Hauses Leihenhof trug.
So wurde er zuerst von den Rittern seiner Mutter auf dem Gut Liannon aufgezogen. Erst nach seinem Ritterschlag, so ließ es sein Großvater verkünden, sollte Lucrann sein Erbe rechtmäßig antreten können. Sein Vater, eingebunden in zahlreiche Pflichten als Gerichtsherr des Landtgrafen von Gratenfels, suchte derweil nach einem Knappenvater, der seinen Erstgeborenen in die Geheimnisse der Ritterkunst einwies. Er fand diesen erst im Jahre 1030 BF durch das Engagement seines Bruders, des verstorbenen Barons Riobhan von Galebquell.
Ein entfernter Verwandter der beiden Adligen aus dem Hause Leihenhof nahm sich der Ausbildung des Heranwachsenden an. Signor Darion Amarinto, Oberhaupt des Hauses Amarinto und einflussreicher Aristokrat in der grangoranischen Baronie Sewamund, nahm sich Lucrann Aureus von Leihenhof zum Knappen. (Zur Verwandtschaft des Hauses Amarinto sei auf den Stammbaum im Eintrag zum Haus Leihenhof verwiesen.) Fernab der Heimat im östlichen Gratenfels lernt Lucrann nun horasische Lebensart und ritterliches Kämpfen kennen. Er fühlte sich zwar unwohl fern der Heimat, in einem fremden Reich unter einem fremden Kaiser, der so weit entfernt von seinen Vasallen scheint, doch ist sein Pflichtgefühl gegenüber seiner eigenen Familie und seinem eigenen nordmärkischen Erbe groß.
Im Rahja-Mond 1044 BF empfing seine Verlobte Rahjalind Euphonia vom Traurigen Stein die Weihe zur Priesterin Rahjas, der Tausendschönen. Und wie vereinbart schlossen die beiden noch im selben Mond den Ehebund vor der Rahja-Hochgeweihten Alegretta Rahjadräel von der Heide und der Travia-Geweihten Mutter Elva Praiona von Altenberg.

Sein Erbe

Lucrann ist der Sohn von Auxilia von Ibenburg, der vormaligen Junkerin von Liannon in der Baronie Galebquell, und von Ancuiras von Leihenhof, einem jüngeren Sohn des früheren Barons Relfon von Leihenhof. Das Junkergut Liannon gehörte seit einigen Generationen zu den verstreuten Besitzungen des Hauses Ibenburg. Durch eine Klausel im Ehevertrag zwischen Auxilia und Ancuiras sollten alle Kinder des Paares ab dem zweiten den Namen Leihenhof tragen. Nur der oder die Erstgeborene würde als Erbe oder Erbin ein Kind des Hauses Ibenburg. Phex musste sich eindeutig auf die Seite der Leihenhof geschlagen haben! Lucrann und Calderine sind die jüngeren Kinder des Paares, der ältere Bärowild von Ibenburg, starb mit sieben Jahren an der Blauen Keuche. Lucrann sollte als Erbe nun den Namen Ibenburg annehmen, doch ein Rechtsstreit zwischen den Häusern Leihenhof und Ibenburg vor der Niederen Kammer des Reichsgerichts gab der Klage des Hauses Leihenhof statt - der Ehevertrag sollte eingehalten werden und Lucrann den Namen Leihenhof tragen. So gingen Titel und Lehen des Junkers von Liannon in das Eigentum des Hauses Leihenhof über - was für Verärgerung im Haus Ibenburg sorgte.
Lucrann versucht nun als Junker von Liannon zwischen den Häusern Leihenhof und Ibenburg zu vermitteln, doch solange er nicht den Namen Ibenburg annimmt, scheint dieser Streit weiter zu schwelen.

Weiterer Grundbesitz

  • Ebenfalls im Hesinde 1047 BF erwarb Lucrann käuflich von seiner Tante Ivetta ein Grundstück von 200 Rechtschritt Land in der al'anfanischen Kolonie Porto Velvenya in Uthuria, das er noch einem geeigneten Zweck zuführen möchte, um es im Überseehandel nutzen zu können.
  • Er besitzt ein kleines Stadthaus in der horasischen Stadt Sewamund in der dortigen Neustadt hinter dem Traviatempel. Es handelt sich um ein nach der Flut wieder aufgebautes, dreigeschossiges Haus (mit Keller und Dachboden). Im Erdgeschoss finden sich die Arbeitsräume sowie ein Empfangsraum Lucranns, im Obergeschoss sind die Schlafzimmer des Hausherrn und seiner Familie zu finden sowie zwei Gästezimmer, im zweiten Obergeschoss sind die Dienstbotengemächer - wobei er derzeit nur eine Haushälterin und einen Dienstboten für alles beschäftigt.


Verwandtschaft:

Herausragende Ahnen: Auxilia von Ibenburg (Mutter)

Verbündete:


Kontakte (noch keine Verbündeten, aber potenziell wohlwollend)


Gefolgschaft


Feinde:


Vorgänger Junker von Liannon Nachfolger
Auxilia von Ibenburg seit 1037 BF (nominell 1023 BF) amtierend
Vorgänger Nachfolger
Vorgänger Nachfolger
Vorgänger Nachfolger
Vorgänger Nachfolger

Volkes Stimme:

Zitate:

Stärken: zielstrebig, hedonistisch, leidenschaftlich, maskulin, aber auch beschützend und weltoffen-tolerant

Schwächen: eitel und genuss- und vergnügungssüchtig (aber nicht im psychopathologischen Sinn), abenteuerlustig und freigeistig

Herausragende Eigenschaften: MU, CH

Herausragende Talente:

  • horasische Turnier-Werte (DSA4): Lanze 2 - Sattel 2 - Einhand 2 - Zweihand 3 - Kampfstil: zufällig bis offensiv - Besonderheiten: Kampf mit Anderthalbhändern, v.a. seinem Bastardschwert mit Kampfstilwechsel
  • Nordmärkische Turnier-Werte (DSA4): Lanzengang 2 - Sattelfestigkeit 1 - Fußkampf 3 - Besonderheiten: Kampf oft mit Anderthalbhändern, speziell Bastardschwert mit Wechseln von ein- zu zweihändigem Kampf und zurück.


Meisterinformationen

Cavalliere-Titel

Den Titel eines Cavalliere erhielt er überraschend, aber ihm schmeichelnd von Baronin Oleana di Bellafoldi zu Ruthor. Während seiner Knappschaft im Haus Amarinto fand die Baronin Gefallen an dem schon damals hübschen jungen Mann und er und sie wurden ein amouröses Paar. Als Geschenk und Belohnung für rahjagefällige Nächte verlieht Baronin Oleana Lucrann diesen horasischen Titel. Da Lucrann selbst nicht den Rossdienst im Gefolge des Herzogs antreten kann, finanziert er aus seinen Einkünften einen Cavalleristo.

Obwohl Lucrann von altem nordmärkischem Adel ist, zählt er aufgrund seines beschränkten Einflusses im Horasreich zum Nobilitat, wenn auch zu den höheren Rängen.
Obwohl Baronin Oleana di Bellafoldi ihm den Titel verliehen hatte, wurde er 1046 BF vom neuen Baron von Sewamund, Dareius Amarinto, seinem Freund und 'Knappenbruder', in dessen Dienste übernommen.


Priesterweihe

Lucrann ist seit Hesinde 1044 BF ein geweihter Priester und Gehörnter im aventurischen Kult des Levthan, eine Würde, die er noch geheim hält beziehungsweise nicht sehr offen erzählt. Er verehrt Levthan nicht nur als Gott des Rausches und der Begierde, sondern als Herrn der Wildnis und der Tiere (wie im myranischen Kult des Leuthanios/ des Lev'tha).

Er ist ein mittlerweile erfahrener Geweihter und kennt einige Liturgien des Levthan-Kultes bis Grad III.

Als Levthan-Geweihter ist er eher ein Mysteriensucher, ein Kämpfer gegen Dämonen und ein Herr der Wildnis, wollte man ihn klassifzieren (vgl. Levthan-Vademecum S. 144 - 147).

An dieser Stelle sei insbesondere auf das Kapitel Hinweis zum Umgang mit Levthan im Band Rahjas Gunst, S. 123 hingewiesen, das sich kritisch, aber auch spiel-konstruktiv mit Levthans Stellung als grauen Gott auseinandersetzt.
Für Lucranns Glauben wird dabei die Setzung A dieses Kapitels herangezogen: Es bleibt unklar, ob Levthan ein guter oder böser Gott ist. Die bisherigen unklaren Setzungen und Informationen bleiben erhalten. Es kann durchaus sein, dass Levthan eher in eine böse, dämonische Richtung neigt. Es gibt einige Hinweise dazu, aber es bleiben auch gewisse Zweifel, da vor allem die Priester des Weins und das Bemühen der Rahjakirche, die Levthanpriester zumindest in den Kreis des Zwölfgötterglaubens zu belassen und als verwandte Entität zu betrachten, dem entgegenstehen.
Levthan ist ein ambivalenter Gott, ähnlich wie Kor, aber er ist ein Gott und damit trotz seiner Versuchung auf Seiten der Ordnung. Wie Amazeroth oder Charyptoroth wurde auch Levthan vom Chaos versucht, widerstand ihm jedoch (möglicherweise mit Hilfe der ihm nahestehenden Rahja), wechselte nicht auf die Seite der Erzdämonen, sondern bekämpft diese.
Die gewaltsamen Aspekte Levthans spielen für Lucrann weniger eine Rolle, er akzeptiert sie und sieht Levthan als Täter, der bestraft wurde und daraus lernte. Lucrann lebt und liebt den Genuss und den Rausch, er nimmt sich, was er begehrt, verführt, wen er begehrt - aber nicht mit Gewalt.


Offizielle Quellen


Offizielle Quellen:


Inoffizielle Quellen:


Geschichten: