Markt Waldreth
Beschreibung
“Der kleine Marktort Waldreth liegt unweit des Kerbelbergs am Rande des Tiefentanns. Wie schon die Namensendung ´-reth´ zeigt, die auf eine Rodung von Menschenhand hinweist, befindet sich die Siedlung auf ehemaligem Waldboden. Die Erde ist reich an Lehm und Ton - der in Gruben nahe der Siedlung abgebaut wird -, weshalb hier vor allem auch die Töpferkunst floriert. Ebenso ist hier die Viehzucht allgegenwärtig - auf den satten Weiden um das Dorf finden sich die Herden der ansässigen Bauern. Neben jenen Schätzen der Erde und der Wiesen ist auch die Bearbeitung von Holz ein wichtiger Geschäftszweig. Im Ort befinden sich ein Bogenbauer und eine Schreinerei, die das widerstandsfähige Holz des nahen Wälder zu Produkten verarbeiten, die bis nach Elenvina und darüber hinaus verkauft werden.
Waldreth bekam vor gut 200 Götterläufen das Marktrecht verliehen. Der Marktplatz (1) im Zentrum der Siedlung stellt den Mittelpunkt des Lebens für viele Bewohner dar. Eben dort finden sich der Gasthof Zehnender (3), der für seine ausgezeichneten Wildspezialitäten bekannt ist und einige der örtlichen Handwerker. Beeindruckenstes Gebäude des Ortes ist der Tempel des Firun (2), den die Menschen Äröhusali nennen. Neben dem Töpferhandwerk sind die Menschen Waldreths besonders Stolz auf das in der hiesigen Brauerei (4) gebraute Bier, auch wenn es im Vergleich zum Zwergenbier äußerst schal schmecken mag."
- aus dem Werk “mein Weg durch die Nordmarken” der Avesgeweihten Alwine Nesselklamm
Zusammenfassung
- Name: Waldreth
- Lage/Baronie/Grafschaft: Junkergut Züchtelsen, Baronie Herzöglich Bollharschen
- Einwohnerzahl: 240
- Dorfherr: Aurea Coletta von Züchtelsen
- Bürgermeister: Dorfschulze Wallrich Zehntner
- Büttel: 2 Dorfbüttel
- Gutshöfe:
- Tempel: Der ´Äröhusali´ (Haus des Ärö, Firun)
- Wichtige Gasthöfe: Gasthof ´Zehnender´ (Q:5, P:3, S:10) (3)
- Händler/Handwerker/Marktrecht: Marktrecht, Brauerei (Waldrether), Bogenbauer, Schreiner, bekannt für Töpferwaren
Geschichte
- 251 BF: Während des Baus von Burg Kerbelberg erste urkundliche Erwähnung des Weilers Waldreth als kleine Holzfällersiedlung
- 858 BF: Das Dorf Waldreth bekommt das Marktrecht verliehen. Weihe des Firuntempels.
Offizielle Quellen
Inoffizielle Quellen
- NN15: Herzöglich Bollharschen und der westliche Eisenwald
- Unterwegs auf der Via Ferra - eine getreuliche Reisebeschreibung durch Bollharschen und den westlichen Eisenwald"