Rittergut Schwarzklamm
Gut Schwarzklamm
| Nor-II-09-E4 Gut Schwarzklamm |
| Wappen |
| Karte des Lehens |
| Lage des Lehens |
| Status: Vergeben |
| Kontakt: GutSchwarzklamm |
Ein Reisender, der das Rittergut in der Baronie Eisenhuett betritt, wird das fast immer im Westen machen, begrenzt hier doch der Große Fluss das Lehen. Kommt er nicht mit dem Schiff, dann reist er auf der Reichsstraße III, die sich östlich am Ufer des Flusses durch das Lehen schlängelt. Von ihm zweigt der Klare Lauf ab, ein an der breitesten Stelle 8 Schritt breiter Nebenarm des Großen Flusses der von Westen bis Osten durch das ganze Lehen bis weit nach Schrazelroth reicht und die eigentliche Hauptader des Lehens bildet. Direkt hinter der Reichsstraße erhebt sich östlich an diese angrenzend die Harthöhe, der mit 38 Schritt Höhe höchste Berg des Gutes. Der Klare Lauf schneidet durch diese Anhöhe und teilt sie in einen nördlichen und einen südlichen Teil. Auf der nördlichen Höhe thront die Burg Schwarzklamm, an die südlichen Hänge der Höhe schmiegt sich der Flecken Schwarzklamm, der mit der Burg durch eine hölzerne Brücke über die Klamm verbunden ist. Diese Klamm mit dem Flusslauf ist es, die dem Gut den Namen gab, reicht sie doch so tief, dass die Flussfahrer dort nur mit guten Laternen etwas sehen können.
Folgt der Reisende dem Klaren Lauf weiter nach Westen, flacht die Harthöhe schnell ab und geht in ein hügeliges aber gut bebaubares Land über. Am Ufer sieht der Reisende Weiden und allerlei Laub- und Nadelbäume. Nur Bosparanien, die wenige Meilen südlich sprießen und gedeien, wollen hier nicht wachsen. Aber wie dem auch sei, auch die beiden großen Wassermühlen kann er hier sehen, beinahe noch in Schwarzklamm gelegen eine Getreidemühle und den Fluss etwas abwärts kurz vor der Gutsgrenze dann eine Papiermühle. Weiter vom Fluss weg hingegen findet er Ackerland, auf dem weitestgehend Weizen und Roggen angebaut werden und allerlei Weideland, das Schafen und Rindern reichlich Gras bietet. Hier sieht man auch immer wieder kleinere oder größere Höfe. Und wenn das Wetter gut ist, kann man vom Fluss aus sogar die Brennerei erkennen, in der nicht nur ein hervorragender Nuss- und Weizenbrand sondern neuerdings – gegen den ausdrücklichen Widerstand des Brandmeisters – auch ein Bierbrand hergestellt wird.
Ganz im Osten dann bildet der Erlenwald, der sich aus dem südlichen Erlenau bis in das Gut erstreckt, eine natürliche Grenze nach Schrazelroth und hier endet auch die Reise durch das Gut.
Zusammenfassung
- Name: Gut Schwarzklamm
- Lehensherr/in: Hadebrand von Harthals-Schwarzklamm
- Wappen: Schildhaupt von Schwarz-silbernem Eisenhutfeh, darunter auf Silber ein schwarzer Sparren über einem schwarzen, senkrecht stehenden Steinbockshorn
- Residenz: Burg Schwarzklamm
- Wichtige Familien: Haus Harthals-Schwarzklamm
- Einwohner: 460
- Zwerge: 0
- Hauptort: Flecken Schwarzklamm
- Siedlungen: neben Schwarzklamm keine weiteren
- Burgen und Schlösser: Burg Schwarzklamm
- Untergeordnete Lehen: keine
- Tempel: ein Praios-Schrein mitten in Schwarzklamm, ein Travia-Schrein im Gasthaus Praiowulfs Ruh
- Landschaften:
- Gewässer: Großer Fluss, Klarer Lauf
- Besonderheiten: Die Reichsstraße III verläuft durch das Lehen, das bis an den Großen Fluss reicht
Der Flecken Schwarzklamm
Der Flecken Schwarzklamm ist die einzige Siedlung innerhalb des Lehens.
Der Hof und seine Ämter
Hofhaltung des Gutes Schwarzklamm
Geschichte
Offizielle Quellen
Mondenstrahl (TRA 1048 BF), - ein neues Leben im Gut Schwarzklamm