Rorik Donnerschall
| Rorik Donnerschall | |
| (Wappen der Rondra-Kirche) | |
| Wappen: | |
| (Bild folgt irgendwann) | |
| Titel: | Knappe der Rondra |
| Anrede: | Euer Gnaden |
| Lehen: | (keins) |
| Dient: | Rondra-Kirche |
| Person | |
| Profession: | Tempelbote etc. |
| Hauptgott: | Rondra |
| Tsatag: | 19. Hes 998 BF (4 Hal) |
| Boronstag: | lebt |
| Alter (im Jahr 1048): | 50 |
| Kurzcharakteristik: | Gutmütiger Rabauke. |
| Familie | |
| Haus: | |
| Eltern: | (Ex-Söldnerin und Büttel; Fam. Langscheenke) |
| Verheiratet: | ledig |
| Kinder: | (??) |
| Wohnort: | (keinen festen) |
| Geburtsort: | xx a. d. Ange, Wengenholm/Kosch |
| Kurzbeschreibung des Gutes: | |
| Aussehen | |
| Größe: | 1,86 |
| Haar: | dunkelbraun, lockig; Vollbart |
| Augen: | grünbraun |
| Besonderheiten: | ein „Schrank“; unter Vollbart/Haarschopf heftige Narben |
| Politisch | |
| Einfluss: | (je nach Einsatz/Auftrag) |
| Finanzkraft: | (je nach Auftragslage) |
| Orden/Gruppen: | Rondra-Kirche |
| Status | |
| Betreuer: | Dario |
| Stand: | 1047 BF |
Beschreibung
Groß, breitschultrig, mit für Rondrianer ungewöhnlichem Vollbart bis fast zur Brust, buschigen Augenbrauen und dichtem Haarschopf über der linken Stirnseite, wirkt Rorik auf den ersten Blick furchteinflößend. Auf den zweiten sieht man den Schalk in seinen Augen und ein freundliches Lachen. Meistens jedenfalls.
(Den Vollbart ließ er sich wachsen, um seinen „zerhauenen“ Unterkiefer und die vernarbte Kehle zu verbergen. Daraus macht er keinen Hehl, wenn er gefragt wird, redet ansonsten aber nicht darüber. Wenn seine Gesichts- und Kehlnarben Probleme bereiten, räuspert er sich häufig oder fängt sogar an zu lispeln. — Der Haarschopf verbirgt eine deutliche Delle in seiner linken Stirn, wo ihn ein Kriegshammer traf. Selbst manche Perainegeweihte staunen, wie man so etwas überleben kann. Fragt man ihn selbst, lautet die Antwort: „Mit Peraines und eines fähigen Wundarztes Hilfe.“)
Wäre sein Weihename nicht ‘Donnerschall’, müßte Rorik ‘Neugier’ heißen. Wo er hinkommt, stöbert er herum, fragt Leute nach Hintergründen von diesem und Erklärungen zu jenem, lauscht Klatsch, Tratsch, Sagen und Lokallegenden. Das meiste davon gibt er, zumal als Tempelbote etc., ebenso freigebig weiter, hat aber (meistens) ein gutes Gespür für Grenzen und ist dann recht verschwiegen.
Grimo nannte ihn einmal „Tratschtante aller Tempel und Höfe“. Das folgende Duell verlor Rorik, aber knapp genug, um zu fordern, künftig nur noch im engen Freundeskreis so genannt zu werden.
Sehr gerne macht Rorik neue Bekanntschaften, die er dann auch über alles Mögliche „aushorcht“. In erster Linie ist das seiner großen persönlichen Neugier geschuldet, dient aber auch dem Sammeln von Informationen, um als Tempelbote etc. „bescheid zu wissen“.
Mit ledigen jungen Frauen schäkert er gern (eine „handfeste Deern“ ist ihm dabei lieber als ein „Püppchen“) und hat auch gegen Techtelmechtel nichts einzuwenden. (Die dann unter „Verschwiegenheit“ fallen. Und siehe MI.)
Meist leutselig und kommt auch recht gut mit Kindern und Jugendlichen zurecht.
Waffen:
- Schwert „Donnerschall“. Nicht außergewöhnlich, aber gut und solide.
- Zweihänder „Torrliat“. Beim Kampf mit einer unheiligen Klinge zerbrochen. (MI)
- Streitkolben „Bong“. Schwarzes Holz und brüniertes Metall, schlicht, ausgewogen, effektiv. (MI)
- Dolch „Morr“. Unspektakulär, schlicht, aber sehr gute Arbeit. (MI)
Pferd:
Derzeit „Pommik“, ein großer Brauner (Warunker mit Norburger-Einschlag) mit Blesse und weißem „Stiefel“ vorn rechts.
Geschichte
Anf. 1003 BF (5 J): Ogerzug, Tod beider Eltern (Landwehr). Rorik wächst (mit Geschwistern) bei Verwandten auf.<
Um 1007 BF (ca. 9 J.): Rorik läuft weg, „um das Grab seiner Eltern zu suchen“. — Er fällt Räubern in die Hände, die etwas später samt ihren Familien gestellt und gefangen/getötet werden. Ein Rondra-Geweihter nimmt sich Roriks (und 2er „Räuberkinder“) an, bringt ihn zu seinem Tempel (in Grfsch. Wengenholm, evtl. Grfsch. NW-Hügellande).
Rorik arbeitet als Küchenjunge für den Rondra-Tempel, wird vom Personal, Dorfleuten, Geweihten versorgt und erzogen, lernt auch etwas Lesen, Schreiben etc. — Wann immer er kann, schleicht er sich zu den Novizenübungen oder übt heimlich mit Stöcken, Bratenmesser usw. „kämpfen“, z.T. auch mit Novizen als Gegenpart. (Was er auch nicht läßt, als er empfindlich bestraft wird.) — (Außerdem prügelt er sich mit Dorfkindern oder Novizen, spielt Streiche usw. Das Übliche.)
1011 BF (13 J.): Ein Streit mit einem etwas älteren Novizen mündet in ernsthaftem Kampf, in dem der Novize seine Übungswaffe einsetzt, Rorik sich mit einem großen Rührlöffel verteidigt. Rorik siegt — und schont seinen besiegten Gegner. — Nach langem Beraten der Rondrianer wird Rorik als „Probe-Novize“, dann als Voll-Novize angenommen.
1019 BF (21 J.): Weihe. (Beim Weihekampf trifft er den Schild seines Gegners mit einem dröhnenden Schlag. Daher der Schwertname „Donnerschall“.)
(1019 – 1029: Diverse Kämpfe, Missionen, „Abenteuer“ etc. — Weil er viel herumkommt, will ihn die KGIA rekrutieren. Rorik lehnt sehr undiplomatisch ab und findet sich bald auf Wildnis-Missionen wieder, was für ihn aber keine Strafe ist. — Bei Einsatz in den Trollzacken lernt er Grimo Steinklaue kennen und schätzen.)
Um 1030 BF im Alberniakonflikt auf Seiten des Mittelreiches eingesetzt (meist als Bote o.ä.). Das Verhalten beider Seiten widert ihn an, am meisten aber das der Nordmärker. Vermutlich verhindert seine Kritik einen höheren Posten.
Danach Einsatz in Albernia, Windhag, Nordmarken, Kosch als „Springer“: Geleitschutz, Bewachung von Gefangenen, Artefakten o.ä., Tempelwachen, vor allem Botendienste unter „schwierigen Bedingungen“ oder wenn es auf Verschwiegenheit ankommt.
Zwischen Einsätzen gelegentliche Besuche im Heimatdorf, das er dann meist nach wenigen Tagen fluchtartig wieder verläßt.
Verwandtschaft: (Nur noch lockeren Verwandtenkontakt. — Falls er Kinder hat, weiß er nichts davon!)
Herausragende Ahnen:
Verbündete:
- Grimo Steinklaue (kennengelernt bei Kämpfen in Trollzacken, wiedergetroffen in Gratenfels bzw. bei Mission in Orgils Heim; seitdem immer wieder kleinere Besuche und Briefwechsel)
- ....
Feinde:
- ....
Volkes Stimme:
Zitate:
Stärken: Humor. — Meist ausgeglichen. — Guter Streitschlichter.
Schwächen: Verbissenheit. — Überspielte Verschlossenheit (u.a. wg. ‘verletzter Liebe’, aber auch ‘PTBS’; wirkt dadurch z.T. oberflächlich). — Neigt zu Alleingängen. — Städtische Umgangsformen oder gar Diplomatie sind nicht sein Ding.
Herausragende Eigenschaften: Neugier. — ...
Herausragende Talente: (‘Wuchtschlag’?) — Kochen: Eintöpfe. — Trinkfestigkeit: Bier sehr hoch, Met/Schnäpse hoch, Wein gering. — Spielt gern und recht gut diverse Karten- und Brettspiele, allerdings selten um höhere Einsätze.
Meisterinformationen
- „Langscheenke“ = ‘Langschinken’, auch ‘ausgeprägter Hintern’
- Vor verheirateten Frauen oder vor allzu enger Bindung schreckt er zurück. Letztere wünscht er sich zwar im Grunde, hat sich aber „mal die Finger verbrannt“.
- Waffen: Zweihänder “Torrliat“: Immer im Gepäck dabei. „Torrliat“ ist ein menschlich-zwergisches Regionalwort für einen Steinschlag, der Zerstörung bringt, aber auch Erzadern oder wertvolles Gestein freilegt. ((freie Neuerfindung FS)) Vor einer Weile zerbrach Torrliat an der 'Schwarzklinge' eines Paktierers (o.ä.). – Dolch „Morr“: Geschenk eines Angroscho. Immer im Gürtel. – Streitkolben „Bong“: Gabe eines unterlegenen Kontrahenten. Meist im Gepäck.
- Aussehen: Auch sonst kräftig behaart (Brust, Arme etc.).
- Spiele Hat sich in jungen Jahren mit "Spielsucht" in böse Situation(en) gebracht. Spielt darum ungern mit mehr als symbolischen Einsätzen.
Offizielle Quellen
Briefspiel
- Saatgutkonvoi.
- Jast Gorsam Gedächtnis Turney.