Stadt Mekamesch

Beschreibung

Die zum größten Teil von Zwergen bewohnte Stadt liegt in der Baronie Liepenstein, direkt an der Via Ferra und stellt den bedeutensten Handelsplatz für Eisen und deren Erzeugnisse in der gesamten Region dar. Etwa 400 Angroschim und 100 Menschen leben in Makamesch, welches ein Teil des Bergkönigreiches Isnatosch ist. Vertreten wird der Bergkönig Fargol, Sohn des Fanderam von Eisenwald durch die alte Angroschna, die Wahrerin des Rechtes Andesine, Tochter der Andaxa, welche den Titel Rogalrok trägt und als eine Art Statthalter fungiert, wie es in vielen anderen Städten des Königreiches unter dem Berg der Fall ist.

Makamesch, gelegen in einer versteckten Schlucht, ist vertikal in die Seitenwände des Felsens gehauen. Ein natürlich entstandener Schacht, der annähernd zweihundert Schritt in die Tiefe reicht, bildet den Großteil der vertikalen Fläche der Stadt. Der Schacht hat einen fast konstanten Durchmesser, von guten zwanzig bis hin zu etwas weniger als dreißig Schritt. An seinen Wänden entlang verlaufen aus dem Stein geschlagene Pfade und Treppen, während hölzerne Hängebrücken, sowie Stege die Seiten und Lastenaufzüge die Ebenen verbinden. Gleich hinter diesen teilweise waghalsig anmutenden Konstruktionen liegen die Sippenhallen, Werkstätten, Lagerhallen und Bingen der Zwerge.

Am Grund des Schachtes fließt ein unterirdischer Fluss, in den auch alle künstlich angelegten Entwässerungs- und Abwasserschächte münden. In der Tiefe, nur einige Schritt über der Oberfläche des reißenden Stromes, enden aber auch die Handelsstollen, welche über unzählige Meilen das Bergkönigreich mit Makamesch verbinden. Diese zumeist leicht schräg verlaufenden, künstlich angelegten Wege durch das Felsgestein ermöglichen den Transport und den Handel der begehrten Waren über Schienen und Loren. Wo es nicht möglich ist ausreichend Gefälle für eine lange Strecke zu realisieren, werden unterwegs senkrechte Stollen über Leitern und Flaschenzüge verbunden, um erneut an Höhe zu gewinnen und mit neuem Gefälle weiter zu reisen.

In unmittelbarer Nähe zur Stadt, außerhalb der Schlucht, existiert ein kleiner von Menschen betriebener Handelsposten. Dieser besteht im Grunde nur aus einem großen Markt, einigen darum angeordneten Gasthöfen, in denen stets eine größere Menge Waffenvolk für guten Sold anzuwerben ist und einer Reihe von Lagerhäusern, sowie diversen Stallungen für die unzähligen Lastentiere, hauptsächlich Eisenwalder Erzpferde und Maultiere, auf deren Rücken die hier erstandenen Waren über die Via Ferra gebracht werden. Die Oberirdische Handelssiedlung und der Felsspalt, in der die Zwergenstadt liegt, sind durch eine Bergflanke voneinander getrennt, so dass Makamesch von allzu neugierigen Blicken geschützt ist. Der Weg in die Stadt führt durch einen von den Angroschim angelegten Verbindungstunnel, der die Bergflanke über etwa vier Dutzend Schritt durchmisst. Das relativ schmucklose, aber wehrhafte Steintor mit kleiner Bastion am Eingang ist das Portal nach Makamesch, dessen Schwelle nur von wenigen auserwählten Menschen überquert werden darf und ansonsten nur den Angroschim vorbehalten ist.

Der lange Stollen besitzt mehrere, auf seine länge verteilte Sicherheitsvorkehrungen. Dazu gehören neben Schießscharten, die aus versteckt liegenden Wachkammern genutzt werden können, auch zwei massive, hölzerne Falltore aus Steineiche, die als Schott fungieren und dessen Zwischenraum aus einem Wassereservoir geflutet werden kann, um Angreifer zu ersäufen. Erreicht man das Ende des Tunnels, so steht man vor einem prunkvollen wie wehrhaften Schiebetor, dessen Führungen in den Granit gehauen und fein geschliffen wurden. Hinter diesem letzten Hindernis liegt eine riesige Halle im Fels, deren Längsseiten mit acht auf acht Schritt vielleicht nicht erwähnenswert erscheint, deren Höhe jedoch mit über zwanzig Schritt eindrucksvoll auf den Betrachter wirkt. Von dieser Verteilkammer aus zweigen auf mehreren Ebenen eine Vielzahl von Tunneln und Treppen ab. Sie führen zu den verschieden Ebenen der Stadt und sind rege genutzt, denn kaum ein Zwerg lässt sich mit einem Flaschenzug bzw. einem Lastenaufzug über einem derart tiefen Abgrund herunter, nur um die Stadt zu betreten bzw. sich in ihr zu bewegen, zumal nicht wenige von denen die nicht in Makamesch leben an Höhenangst leiden. Gleich hinter dem Tor befindet sich aber auch der repräsentative Teil Makameschs, der von einer riesige, prunkvollen Halle dominiert wird. Hier werden Feste gefeiert und Empfängen für Handelsdelegationen anderer Bergkönigreiche gegeben. Auch menschliche Händler und Staatsrepräsentanten werden hier begrüßt, müssen aber, so will es der Brauch, auf für Angroschim gemachten Stühlen platz nehmen und an ihre Größe angepasste Tafeln sitzen. Was das angeht, können die Erzzwerge sehr stur sein.

Die in Makamensch lebenden Menschen sind zumeist verdiente Händler und Arbeiter, die sich hier mit ihren Familien niedergelassen haben. Auffällig ist, dass die Arbeit auf den über dem Abgrund hängenden Lastenplattformen zumeist von Menschen verrichtet wird und eben nicht von Zwergen. Dies scheint eine Arrangement zu sein, dass zum Wohle beider Rassen stillschweigend getroffen wurde.

Makamesch ist immer noch im Wachstum, da das Eisenerz mehr und mehr an Bedeutung gewinnt und die Nachfrage nach deren Erzeugnissen stetig steigt. Einer der wichtigsten Handelspartner ist Senalosch, Hauptstadt Isnatoschs in der gräflichen Vogtei Nilsitz. Andere, bedeutende Umschlagplätze zwergischer Waren sind Twergenhausen und Eisenhütt.

Zusammenfassung

  • Name: Stadt Mekamesch
  • Lage/Baronie/Grafschaft:
  • Einwohnerzahl: ca. 400 Angroschim und 100 Menschen
  • Stadtherr: Andesine, Tochter der Andaxa
  • Bürgermeister:
  • Garnisonen: 8+8+8+8 Tunneljäger
  • Tempel: Angrosch
  • Wichtige Gasthöfe:
  • Besondere Händler und Handwerker: Wichtiger Handelsort für Erze und deren Erzeugnisse

Geschichte

Offizielle Quellen

Inoffizielle Quellen

Kategorie: Stadt

Topic revision: r10 - 20 Dec 2018 - 18:06:56 - RekkiThorkarson
 

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