Richild von Moorbrück

Richild von Moorbrück
Wappen: Schwarzes Rad mit Schwingen auf weißem Schild (Golgariten)
 
 
Titel:
Anrede: Ehrwürden
Lehen: Dorf Eisenbrück (Isenhag, Baronie Rabenstein)
Dient:
 
Person
Profession: Golgaritin
Hauptgott: Boron
Tsatag: 24. Travia 1004 BF
Boronstag: lebt
Alter (im Jahr 1041): 37
Kurzcharakteristik: Kompetente Untotenjägerin, ungenügende Seelenheilkundlerin, politisch unbeleckt.
Familie
Haus: ./.
Eltern:
Verheiratet: ledig
Kinder:
Wohnort: Dorf Eisenbrück / Isenbrück
Geburtsort:
Kurzbeschreibung des Gutes: Eine Hälfte des durch die Klamm der Sirralein geteilten Fleckens Isen-/Eisenbrück, umfasst ein paar Höfe und Weiden und bietet insgesamt etwa 100 Seelen Heimstatt.
Aussehen
Größe: 1,76 Schritt
Haar: schwarz
Augen: braun
Besonderheiten:
Politisch
Einfluss:
Finanzkraft: gering
Orden/Gruppen: Orden des Heiligen Golgari
Status
Betreuer: Iseweine
Stand: 1040 BF

Beschreibung

88 Finger groß, schwarze, stoppelkurze Haare, dunkelbraune Augen, kräftig, selbstgenügsam.

Geschichte

Richild ist eine praktisch orientierte Priesterin im Orden des Heiligen Golgari. Neben den Ordensregeln läßt sich sie sich von ihren sehr geradlinigen Überzeugungen leiten, auch gegen Widerstände und Gepflogenheiten. Hin und wieder führen sie ihre Wege (und, was aber nicht allgemein bekannt ist, Bußquesten innerhalb ihrer Kirche) auf längere Reisen, wie beispielsweise nach Gareth, ins Liebliche Feld und im Jahr darauf, 1039 BF, zur Panhylailischen Regatta auf die Zyklopeninseln, wo sie eher unvorsichtig einem Adelshaus, das Verbindungen nach Uthuria unterhält, die Unterstützung durch zwei Geweihte der Puniner Kirche zusagte, um das Feld dort nicht gänzlich den (auch auf der Regatta überreichlich anwesenden) Al'Anfanern zu überlassen. Ihre Eigenmächtigkeit stieß bei ihren Ordensoberen nicht auf unbedingte Zustimmung, auch wenn die beiden Priester schlussendlich entsandt wurden.

Eine Reise dieser Art führte sie 1040 BF, kurz nach dem Fall Arivors, erneut ins Liebliche Feld, diesesmal nach Bomed, zur Turnei um die goldene Lanze. Dort traf sie abermals auf Bekanntschaften, die sie bereits auf ihren vergangenen Reisen ins Reich des Horas schließen konnte, unter anderem die Dame Madalena Salveri di Punta Falcomar und den Legaten des Wahrers der Ordnung Bosparan Praiomarcellus Dunbari und vermochte mit Letzterem das Geheimnis der Goldenen Lanzen (es erwies sich, dass nicht eine, sondern drei davon in Bomed zu finden waren - zwei davon mehrere hundert Götterläufe alte Kopien) zu entschlüsseln, in das sie durch Zufall hineingelangte. Nicht durch Zufall hingegen brachte sie die Grablege der Mutter des Grafen zu Bomed auch gegen den Widerstand einiger aufsässiger Geister zu einem guten Ende und knüpfte Kontakt zu einem gleichfalls anwesenden Geweihten des Fuchses aus den Nordmarken. Mittlerweile dürfte sie mehr Priester des Grauen kennen, als Ordensbrüder in Eisenbrück leben. Einer davon ist Wohlgeboren Ronan von Lichtenberg zu Wolfenzahn, zusammen mit Wohlgeboren Dragowin Timerlain zu Neu-Foerttingen einer der wenigen nach Bomed gereisten Nordmärker.

Der Götterlauf darauf, 1041 BF, sah die Buße für die Taten während Bomed in Form einer Reise zum Fest der Freuden nach Belhanka. Über die Erlebnisse dort bewahrt sie Stillschweigen, doch traf sie erneut auf den Herrn von Lichtenberg, machte die Bekanntschaft zweier Nandusgeweihter, des Barons Merovahn von Mersingen und der Vorsteherin des Belhankander Rahjatempels, Gylvana von Belhanka, die sie in einer handfesten Schwierigkeit unterstützen durfte. Darüber hinaus kreuzten sich ihre Wege auch mit einem überaus aufdringlichen liebfelder Fechter, der sich Rapiro Floretti nannte ... .

Verwandschaft: Keine

Herausragende Ahnen: Weitläufig mit der vorletzten Vogtsfamilie der koscher Baronie Moorbrück verwandt.

Verbündete: Fina von Ibenburg (Cellerarin im Orden), Praiomarcellus Dunbari, Legat des WdOs Bosparan, Merovahn von Mersingen, Ronan Rohaldor von Lichtenberg, Amalvin (ein Graumantel aus Isenbrück)

Feinde: diverse andere Ordensmitglieder

Vorgänger Nachfolger

Vorgänger Nachfolger

Vorgänger Nachfolger

Vorgänger Nachfolger

Vorgänger Nachfolger

Volkes Stimme: "Die Golgariten an der Eisenbrücke - hocken da mitten im Gebirge und passen auf, dass sich der Bollharschener und der Rabensteiner nicht die Köpfe einhauen. Aber wozu braucht's dafür eigentlich Geweihte?"
"Für eine Boroni ganz umgänglich." (Dörfler in Eisenbrück)
"Zu unsensibel, zu direkt, zu wenig Feingefühl. Nicht tauglich als Seelenheilkunderlin." (eine ungenannte Ordensfrau in Garrensand, kurz vor Richilds Abberufung in den Eisenwald)

Zitate: "Was sollte ich dagegen haben, wenn Ihr in der Taverne zecht?"

Stärken: Geradlinig, ehrlich, aufgeweckt, loyal, prinzipentreu und eine gute Kämpferin

Schwächen: Stur, wenn sie von der Richtigkeit einer Sache überzeugt ist, findet Fettnäpfchen zielsicher und neigt dazu, von einer Katastrophe in die nächste zu schlittern.

Herausragende Eigenschaften: MU, KO, KK

Herausragende Talente:

Meisterinformationen

Nutzt gerne unkonventionelle Lösungen, auch wenn sie damit innerhalb ihres Ordens nicht immer auf Gegenliebe stößt. Ihre vorerst letzte Strafversetzung (von zehn Jahren) führte sie nach Eisenbrück in einen winzigen Tempel mitten im Nirgendwo und lediglich die Protektion der Cellerarin verhinderte weitergehende Konsequenzen. Nachdem ihr 1038 BF ein Artefakt ihres Tempels abhanden kam und sie im Jahr darauf auf der Panhylailischen Regatta es weit über ihre Kompetenzen hinaus betrieb, sich für die Entsendung von Missionaren der Puniner Kirche nach Uthuria einzusetzen (und die Ehre, die ihr daraufhin nahegelegt wurde, selbst nach Uthuria zu reisen, ausschlug) ist die nächste Disziplinarmaßnahme wohl nur noch eine kurze Frage der Zeit

Im Rahja 1040 BF wurde sie durch eine Verkettung unglückseliger Vorkommnisse zusammen mit einigen Begleitern von der Hochgeweihten des Rahjatempels zu Belhanka in einen Geheimbund dieser Kirche berufen, den Dornen der Rose. Seitdem unternimmt sie größere Anstrengungen, den Mantel des Schweigens über dieser Angelegenheit zu halten - ebenso wie über ihre drei Audienzen, die sie im Zuge dieser Vorkommnisse und einiger Träume bei Khadan-Horas erhielt ... was sie mit mittlerweile drei Schweigegelübden an verschiedene Institutionen, darunter auch den Horas selbst, bekräftigte. Den Ring, den ihr der Horas zum Dank für ihre Dienste überreichte, hütet sie seitdem wohl. Über 'Floretti' stolperte sie bei einem Duell gegen einen Namenlosen-Paktierer in den Katakomben des Rahja-Tempels, als dieser versuchte, in das Gefecht mit einzugreifen - eine Begegnung, die sie am liebsten vergessen wüsste.

Sie hält von Magie und Magiern einen möglichst großen Abstand, nachdem ihr einmal im Garethischen (fast) eine Stadt auf den Kopf gefallen wäre. Und sie kultiviert mittlerweile einen deutlichen Aberglauben gegenüber reisenden Traviageweihten und eifervollen Brüdern und Schwestern im Geweihtenstand der junge Göttin (nachdem sie einen Tsageweihten Selbstmord begehen sah - eine Sache, die sie nach wie vor nicht in Einklang mit ihrem Weltbild zu bringen vermag)

Offizielle Quellen

Nachrichten: GS05

Briefspiel:
Still wie ein Stein (Ron 1041 BF) Eine einfache Suche nach einer Leiche endet so wie die meisten Abenteuer: in Schweiß und Tränen. Und ausnahmsweise auch in einem Badezuber mit gutem Essen.
Saat des Grauens (TRA 1041 BF) Ihre mitten im Winter verschwundene Glaubensschwester aus Calmir stürzt Richild wieder einmal in eine haarsträubende Unternehmung.
Im Reich des Widders (BOR 1041 BF) Ein Ausflug nach Nilsitz und Warenkunde in zwergischem Bier - und anderen Dingen.

Kategorie: Person, Mensch, Lebt, Bürgertum, Geweiht, Boron-Geweiht

Topic revision: r21 - 10 May 2019 - 08:52:59 - IseWeine
 

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