gräfliche Vogteien Nilsitz über der Bergfreiheit Eisenwald

Nor-II-10-BK Vogtei Nilsitz
Wappen Vogtei Nilsitz (c) Richtwald
Wappen
Karte des Lehens
Vogtei Nilsitz über der Bergfreiheit Eisenwald
Lage des Lehens
Status: bespielt
Kontakt: RekkiThorkarson

Begrifflichkeit:

Nach dem Untergang Bosparans gab es einen von den Zwergen auserkorenen Herrscher der oberirdischen Region zwischen Ingrakuppen und Eisenwald. Dieser soll laut uralten Aufzeichnungen den Titel Nilsatatsch getragen haben. Dank der menschlichen Mundart und deren Verwendung dieses Begriffes, welcher wohl für für den 'Behüter der Landes unter dem grünen Dach über den roten Bergen' gestanden hat, entwickelte sich im Laufe der Jahrhunderte schließlich das Wort Nilsitz. Die Region auf der sich heute die Vogtei Nilsitz befindet, bestand in dieser längst vergangenen Zeit aus vielen, kleinen, zwergischen Enklaven, welche sich einem Flickenteppich gleich über das Land erstreckten. Ihre Ausdehnung reichte von den Hängen des Eisenwaldes bis hin zu den Ingrakuppen und war somit größer als die heutige Vogtei. Diese besagten, für sich eigenständigen Güter erhielten vom Bergkönig, dem Rogmarok, das Recht, Holz für die Hochöfen zu schlagen, Erz im Tagebau abzubauen und es oberirdisch zu verhütten. Die hierfür anfallenden Steuern gingen selbstverständlich an den jeweiligen Rogmarok. Mit der vermehrten Ansiedlung von Menschen und der späteren Vereinbarung zwischen Menschen und Zwergen auf Basis der Lex Zwergia wurden die bisher faktisch autonomen Enklaven wieder unter die direkte Kontrolle des Bergkönigs gestellt, der das Vorrecht auf das Erz und Edelsteine, die Schätze Angroschs, sichern und ein Zuwiderhandeln gegen bestehende Schürf- und Bergbaurechte erschweren wollte. Jedoch prägten die Menschen stets die Formulierung nach ‘den Gütern’ (Mehrzahl), die der Graf vom Isenhag, welcher wiederum von den Bergkönigen vom Eisenwald und Xorlosch vorgeschlagen und durch den Herzog vereidigt wird, durch einen Stellvertreter oberhalb des Berges verwalten ließ. Aus diesem Sprachgebrauch entstand schließlich die Begrifflichkeit bzw. der Ausdruck von den Vogteien von Nilsitz, auch wenn es rein rechtlich gesehen nur eine ist im Rechtsgefüge der Nordmarken.


Geographie:

Gelegen an den sich im Firun befindenden Ausläufern des Gebirges, welches die ursprünglichen Bewohner, die Zwerge, jeher übersetzt nur Eisenwald nennen, liegt die Vogtei Nilsitz. Sie umfasst die Gebiete über der Bergfreiheit Eisenwald und ist Teil der Grafschaft Isenhag, welche seit dem Beschluss der Lex Zwergia im Jahre 160 Bosparans Fall unter der Herrschaft der Angroschim gestellt ist. Dieses gibt der Grafschaft einen gewissen Sonderstatus innerhalb des Herzogtums Nordmarken, dessen Teil sie ist.

Die Vogtei bildet als Teil der Stammlande der Zwerge die geografische Klammer zwischen den beiden erzzwergischen Bergkönigreichen, Eisenwald im Praios, welche im zwergischen Isnatosch genannt wird und Xorlosch. Letzteres befindet sich unter dem Felsmassiven der Ingrakuppen im Firun.

Das Gebiet der Vogtei Nilsitz wird im Praios umschlossen von der Barnonie Rabenstein und Herzoglich Bollharsschen in der Stadtmark Elenvina, im Rahja von der Baronie Dolenfelde, im Efferd, dort wo die Grenze dem Verlauf des Großen Flusses entspricht der Vogtei Wedengraben und im Firun durch die Baronie Ludgenfelds in der Landgrafschaft Gratenfels.


Allgemeine Beschreibung:

Die Vogtei Nilsitz im Ganzen besitzt ca. 3200 Einwohner und davon sind fast die Hälfe Angroschim. Das ist die größte Dichte an oberirdisch lebenden Zwergen in der Grafschaft Isenhag, damit wohl in dem gesamten Herzogtum Nordmarken und wohl auch über deren Grenzen hinaus. Die Zwerge, welche ein Vorrecht auf die Schätze der Berge und die Arbeit unter Tage haben, gehen diversen Handwerken nach. Bevorzugt sind dabei die besonders traditionsreichen Arten wie Bergbau, Verhüttung, Schmiede-, Guss und Steinmetzhandwerk, sowie Edelsteinschliff. Das ländliche Gesicht der Vogtei wird geprägt durch viele, kleine, schmutzige Bergbau- und Köhlerdörfer. Die Landbevölkerung der kleinen Dörfer lebt primär von Feldfrüchten, Obst, Beeren, Pilzen und Niederwild. Zu letzterem gibt es ein Erlass es Vogtes, welches die Bevölkerung dazu berechtigt kleinere Tiere zu jagen.

Geprägt wird die Vogtei durch den Gebirgszug des Eisenwald, welcher fast dreitauschend Schritt hoch, schroff und reich an Erzen zumeist einen teilweise leicht rötlichen Schimmer besitzt. In ihm liegt eines der ältesten Siedlungsgebiete der Zwerge, welches sie selbst als Kernland betiteln und in dem mit dem Bergkönigreich Isnatosch, eines der weitläufigsten von Angroschim geschaffenen Reiche unter dem Berg existiert.

Den Stollen und Tunnelsystemen Isnatoschs sagen manche nach, sie reichen bis nach Xorlosch, in die Ingrakuppen, nach Tosch Mur, in den Amboss, nach Dumron Okosch, in den Kosch, nach Angoramtosch, in den Phecanowald, und sogar in die Windhagberge. Sicher ist, dass die bis nach Makamesch in der Baronie Liepenstein reichen, denn zwischen beiden Städten Isnatoschs existiert ein reger Handelsverkehr.

Eine weitere, das Bild der Vogtei prägende Landschaft sind die dicht bewaldeten Prallhänge des Großen Flusses, der sich an dieser Stelle in Äonen sein Bett zwischen den beiden Gebirgen hindurch in die so genannte Opferschlucht gegraben hat. Der Großteil der Vogtei jedoch ist von einem riesigen, urtümlich dunklen Mischwald bedeckt, den die einfache Bevölkerung meidet, da kaum ein Lichtschein den Boden berührt und es eine Unzahl von Sagen und Legenden gibt, welche den Aberglauben dieser Menschen zum Vorschein bringt, oder gar beflügelt. Aber es ist auch einiges wahr daran, denn zumindest Trolle, Feen und auch einige Druiden, sowie zwergische Geoden nennen das Gebiet der Vogtei ihr Zuhause.


Wirtschaft:

Dominierendes, wirtschaftliches Standbein ist der Abbau von verschiendenen Erzen unter Tage. Der Bergbau ist für den Wohlstand der Vogtei verantwortlich und allein den Angroschim vorbehalten, die dieses Vorrecht streng behüten und auch selbst für dessen Einhaltung sorgen, wenn es notwendig ist.

Hauptsächlich ist es das Eisenerz welches abgebaut, verhüttet und zu Werkzeug, Waffen und sonstigen Gebrauchsgegenständen verarbeitet wird. Aber es gibt auch Gold-, Silber-, Kupfer- und sogar Toschkrilminen tief unter dem Gebiet der Vogtei. Zinn- und Zinkvorkommen sind hingegen selten. Diese Erze müssen aus anderen Regionen des Eisenwaldes herangeschafft werden, um die Legierungen Bronze und Messing zu schaffen. Zinn wird in großen Mengen aus der Wacht Stagniazim, einer Enklave der Erzzwerge aus Dumron Okosch in den in der Baronie Firnholz gelegenen Bergen des Vorderkosch nach Senalosch geliefert.

All diese Erze werden zu Barren gegossen und in Senalosch zum Verkauf angeboten. Sie werden aber auch in großen Mengen über unterirdische Wege nach Makamesch gebracht, um dort an der Via Ferra, umgeschlagen zu werden. Erze, ob nun in Reinform oder deren Legierungen bilden das wichtigste Exportgut der Vogtei. Holz- und Steinkohle, welche für die Erzöfen benötigt werden, werden in rieigen Mengen, vor allem in Senalosch umgeschlagen.

Aber auch andere Schätze des Berges, Edelsteine werden dem Gestein entrissen, zumeist geschliffen, um dann veräussert zu weden. Hier wäre zum Beispiel das kleine Dorf Finsterklamm zu nennen, welches durch seine Finsterlinge zu einiger Bekanntheit gebracht hat.

Steinkohle wird ebenfalls in großen Mengen gefördert, jedoch für die Hochöfen Senaloschs verwendet und nicht über die Grenzen der Vogtei hinaus exportiert. Holzkohle, welche aus in der Forstwirtschaft geschlagenen Bäumen hergestellt wird, ergänzt den hohen Bedarf an Brennstoff.

Zu den weiteren, zwergischen Exportgütern gehören neben den hochwertigen Nahkampfwaffen auch die berühmte und robuste Eisenwalder Armbrust, welche auch über die Grenzen des Herzogtums hinaus gehandelt wird. Auf Anfrage können aber auch Geschütze, sowie Belagerungswaffen und -gerät, wie zum Beispiel Torstionsgeschütze in Form von leichter bis überschwerer Rotze gebaut und erstanden werden.

Zusätzlich verdient die Vogtei in Form von Steuern am großen Warenumschlag des Bergkönigreiches Eisenwaldes im oberirdischen Teil Senaloschs.

Eine Auflistung der in der Vogtei gehandelten Waren befindet sich hier.


Kulturelles:

Nilsitz ist im Isenhag und den Nordmarken nicht nur für sein hochwertigen Metallerzeugnisse und die berühmte Eisenwalder Armbrust bekannt, auch auf kultureller Ebene hat die Vogtei eine besondere Eigenart entwickelt.

Die Angroschim benutzen für ihre Musik dort nicht nur ihre traditionellen Instrumente wie Trommeln, Pauken, Blashörner und Pfeifenbälge, sondern auch riesige Berghörner. Diese aus Holz gefertigten Blasinstrumente haben häufig eine Größe, welche die eines Zwerges doppelt überragt. Ihre breit auslaufenden, den Ton gebährenden Ende werden auf dem Boden aufgestellt, während das schmale Ende mit dem Mundstück festgehalten wird. Der tiefe, durchdringende Ton welcher beim blasen dieser Instrumente erzeugt wird, trägt in den Bergen oft über mehr als zehn Dorgrosch, was in etwa zwölf rohalschen Meilen entspricht.

Wegen dieser Eigenschaft wurden und werden die Nilsitzer Berghörner seit vielen Jahrhunderten auch als Warnsignale zwischen den Bergbaronien und Vogteien des Isenhag verwendet. Überall dort, wo wegen nicht vorhandener, direkter Sichtlinie, der Einsatz eines Signalfeuers keinen Erfolg verspricht, trägt der tiefe Ton der Hörner die Warnung weiter. Der von Bergwänden und Schluchten zurückgeworfene Ton erzeugt einen Widerhall, welcher auch Echo genannt wird. Dieser trägt in alle Richtungen und sorgt dafür, dass der Ton auch in abgelegene Regionen getragen wird.


Politik:

Ist die Vogtei Nilsitz bereits seit jeher ein bedeutender Ort für die Belange der Angroschim und des Zusammenlebens der Rassen, so gewinnt sie durch ihren neuen Vogt Borindarax, Sohn des Barbaxosch noch weiter an Bedeutung. Der Urenkel des Rogmarog des Bergkönigreiches Eisenwald sieht sich als Mittler zwischen Menschen und Zwergen und ist gleichzeitig loyaler Gefolgsmann seines Lehnsherrn, dem Grafen der Grafschaft Isenhag Ghambir, Sohn des Gruin.

So ist der Austausch zwischen der Zwergenfeste Calbrozim, dem Sitz des Grafen in der Vogtei Wedengraben und Stadt Senalosch rege und Borindarax, Sohn des Barbaxosch häufig unterwegs, um für die Interessen seines Volkes in Elenvina, stellvertretend für Graf Ghambir einzutreten.

Zusammenfassung


Nilsitzer Jagdhütte:
In den tiefen, scheinbar unbegrenzten Wäldern der Vogtei Nilsitz verbarg sich für lange Zeit einer jener Orte, an denen die Lex Zwergia vor Jahrhunderten von Gesandten des Raulschen Reiches und der Bergkönigreiche ausgehandelt wurden.
Für Jahrhunderte stand von dem einst dreistöckigen Steinbau samt angebautem, rundem Wachturm, welcher wohl einmal über das Meer der Bäume ragte, nur die Grundmauern, selbst die Zugänge in die großzügigen Kellergewölbe waren komplett verschüttet. Einzig ein großer Findling, welcher über drei Schritt in die Höhe ragt und kunstvoll mit Ornamentik sowie Angram- Runen verziert ist, zeugte als stummes Relikt vergangener Tage vom einstigen Glanz und Bedeutung des Ortes für die Geschichte der Angroschim und der politischen Struktur der Nordmarken.
Von den Bewohnern der Region wurde und wird der Ort schlicht Nilsitzer Jagdhütte genannt, denn als solches soll der Bau den ersten Herren der Ländereien einst gedient haben.
Der Plan zum Wiederaufbau der Nilsitzer Jagdhütte fasste Borindarax 'Borax', Sohn des Barbaxosch schon kurz nach seiner Ernennung zu neuen Vogt im Jahre 1040 BF. Fertiggestellt wird das prunkvolle Bauwerk im Ingerimm 1042 und ist seitdem fester Bestandteil der Jagdsaison des Herzogtums.


Das Schwert der Vögte von Nilsitz:
Schon seit Urzeiten trägt der jeweilige Lehnsherr der Landen im Firun des Eisenwaldes ein Schwert als Symbol seiner Herrschaft. Es ist aus zwergischer Fertigung und angeblich aus Trollstahl gefertigt. Die Angram- Runen, die auf der Klinge eingearbeite sind bedeuten ins Garethi übersetzt soviel wie 'Wacht unter dem grünen Dach über den roten Bergen.'

Meisterinformationen: Das Schwert ist mehr als nur eine Waffe. Wird sie in die unmittelbare Nähe des Steinkreises von Simias Kate gebracht, so vermag es den dortigen Zugang zum Trollpfad über den Großen Fluss zu öffnen.


Steinkreis von Simias Kate:
Der nah der Opferschlucht, etwa vier Wegestunden von dem Dorf Simias Kate, auf dem Weg von Nilsitz entlang des Großen Flusses Richtung Firun und Efferd gelegene Kreis aus großen und kleinen Menhiren wird von der ländlichen Bevölkerung gemieden, sollen dort doch seltsame Dinge geschehen. So treiben sich dort Wichtel, Feen, oder gar Trolle und Druiden herum sagt man.

Meisterinformationen: Der Steinkreis repräsentiert einen Trollpfad, welcher auf die andere Seite der Opferschlucht führt, wo es einen weiteren Steinkreis, den anderen Zugang gibt. Betreten werden kann er nur von den Schraten, da nur sie die Raumbildschrift lesen und somit den Auslöser der uralten Magie aktivieren können. Für Geoden und Druiden gilt der Platz als heilig, da die Kräfte Sumus hier besonders stark und urtümlich sind. Beide magischen Traditionen treffen sich alljährlich am Steinkreis zu einem gemeinsamen Austausch. Angeblich wohnen dieser Zusammenkunft manchmal auch Trolle bei.

Es existiert eine Art Schlüsselzum Trollpfad, welcher seit jeher vom Herrscher Nilsitz getragen wird.


Shatobar:
Der noch junge Höhlendrache Shatobar behaust die verlassenen Stollen einer aufgegebenen, menschlichen Bergbausiedlung an einer Bergflanke des Eisenwaldes zu Seiten Herzoglich Bollharsschens. Da er ziemlich gewitzt, ist konnte er bisher den aus Xorlosch herbeigerufenen Drachenjägern entgehen. Weil er noch keinem Einwohner, sei der Mensch oder Zwerg gefährlich wurde, sind die Bemühungen alsbald aufgegeben worden.

Meisterinformationen: Für seine Art außergewöhnlich Intelligent, flugfähig und den Spielarten der Magica Obscura zugetan hat er seinen Hort und die Zugänge dahin durch Illusionen geschützt und fristet dort ein ruhiges, friedliches Leben. Nur hin und wieder verlässt er die Höhlen um Wild zu jagen. Shatobar war Herold und Prügelknabe Lessankans des Goldenen, nach dessen Tod er floh, um keinem anderen Kaiserdrachen dienen zu müssen, welche sich seinen Hort aufteilen würden. Vor seiner Flucht jedoch raubte er neben einigen Schätzen auch ein enorm potentes Zepter der Macht aus den dunklen Zeiten, in denen Bosparan das Diamantene Sultanat zu unterjochen trachtete. Die Artefaktseele dieses Zepters ist es, welche Shatobar weiter und tiefer in die Kunst der Magie einweist, aber auch versucht von dessen Karfunkel besitzt zu ergreifen, um seine Seele ihn in zu transferieren.


Der stumme Wächter:
Am höchsten Punkt der Passstrasse aus der Vogtei Nilsitz in die Baronie Rabenstein steht ein steinernes Standbild des Gottes Praios. Mit Augen aus Bernstein wacht die fast drei Schritt große Statue über die Berge des Eisenwaldes und über die Reisenden, die hier einst häufig von Wegelagerern überfallen worden waren. Es ist üblich, dass jeder Pilger ein kurzes Gebet an den Götterfürsten am Fuße der Statue entrichtet. Es heißt, dass ihr einmal ihre Augen gestohlen worden waren, woraufhin die Statue sich bewegte und die Diebe erschlug.


Geschichte

Die Urzeit (10.000 v. BF)- Erschaffung der Angroschim vor etwa zehntausend Jahren im Eisenwald. Pyrdracors Aufstieg zum Herren aller Echsenrassen.
Das Steinerne Zeitalter (8.000 bis 3.000 v. BF
)- Die acht Stammväter der Angroschim begründen die Völkergruppen der Zwerge. Gründung Xorloschs.

Ordamons Verdammnis (7.500 bis 7.200 v. BF
)- Ordamon gelangt in Pyrdracors Hort, bestiehlt den Goldenen Drachen, wird jedoch von ihm mit Magie belegt, so dass er ihn bis nach Xorlosch verfolgen kann.

Die Schlacht des Himmelsfeuers (um etwa 7200 v. BF)
- Zwei von drei bis dato existierenden Zwergenstädte fallen, allein Xorlosch hält stand. Um 7.000 Errichtung der Festung Tolshidur im Eisenwald.

Die Drachenkriege (7.000 bis 4.500 v. BF)
- Jahrtausende des Krieges gegen den Erbfeind. Zerfall des Zusammenhaltes der Urstämme. Einzig die Erzzwerge erhalten Traditionen der Stammväter. Um ca. 5.000 v. BF Besiedelung des Amboss durch Stollen aus dem Eisenwald, Sieg der Zwerge des Amboss gegen ein großes Drachenheer um 4.800 v. BF und in Folge Gründung Tosch Murs, das spätere Waldwacht.

Die Elementar- Kriege (4.500 bis 4.200 v. BF)
- Elementare Schändung der Windhag- raub allen Erzes durch Pyrdracor, Erschaffung von Erzgeister zum Kampf gegen die Angroschim, beinahe Ausrottung der Zwergenvölker, um 4.400 v. BF Begründung des Geodentums, Raub des Schlüssel des Erzes aus Tie’Shianna und Sieg im Kampf gegen die Erzgeister, Friedensschluss mit dem Goldenen Drachen um 4.200 v. BF.

Um 4.180 v. BF Pakt mit dem Elementarherren des Erzes, der den Zwergen das geraubte Erz der Windhagberge zuspricht und die Gebirge der Kernlande mit dem Element der bezwungenen Erzkreaturen des Goldenen Drachen anreichert, um die Lebensgrundlage der Angroschim auf weitere Jahrtausende zu sichern.

Der Zweite Drachenkrieg (3.072 bis 2.100 v. BF
)- Sieg Famelors über Pyrdracor. Ende des großen Krieges.


Das Eherne Zeitalter (883 v. BF bis 1020 BF)- Erste Begegnung zwischen Bosperanern und Zwergen im Bereich des Ambossgebirges, später auch im Eisenwald und in den Ingrakuppen. Begegnungen waren zunächst kriegerisch. Um 860 v. BF- Bosparan strebt Handelsbeziehungen zu den Bergkönigreichen an und gelangt so auch bis an die Eisenberge;
Um 845 v. BF- Einrichtung erster Handelsposten, Bau eines Bosparanischen Kastells am im Praios gelegenen Ufer der Opferschlucht, Stationierung einer Kohorte der Legio V Shinxiria;
Um 810 v. BF- Begründung des ursprünglichen Hauses Trollpforz, erstes belegtes Oberhaupt- Aquitanius Crassus Kureon von Trollpforz, bosparanischer Tribun zur Zeit des Königreichs Nordmarken, belehnt durch Seneb-Horas II., Einnahme einer alten, verlassenen Trollfeste an der Opferschlucht als Sitz der Hausmacht und einer weiteren Kohorte der Legio V Shinxiria;
Um 800 v. BF Aufgabe Isnaloschs, Auszug der Erzzwerge aus der Eisernen Stadt. Gründung von Senalosch in einem alten, verlassenen Bergwerk an den im Firun gelegenen Hängen des Eisenwaldes im Gebiet des heutigen Nilsitzs;
Die Dunkle Zeit (750 bis 257 v. BF)- Während die menschlichen Siedler über den Bergkönigreichen von dem Zusammenbruch der Ordnung zu leiden hatten, überstanden die Zwerge diese Epoche weitgehend unbeschadet in ihren Hallen. Es kommt immer wieder zu Auseinandersetzungen mit sich ausbreitenenden Sippen von Rotpelzen. Die Angroschim reagieren darauf recht schnell mit Strafexpeditionen, um dem Einhalt zu gebieten.
Ab 340 v. BF- Überfälle der Bosparaner auf Handelszüge der Angroschim nach Gareth führen zu großen Spannungen zwischen den Rassen und münden schließlich in der gewaltsamen Vertreibung der Soldaten aus dem Gebiet zwischen den Bergkönigreichen. Die Handelsbeziehungen zum Reich des Horas enden damit abrupt und werden nie wieder aufgenommen.
An diesem Punkt der Geschichte erlischt auch die erste, verbriefte Linie der von Trollpforz;
Um 360 v. BF- Ernennung des ersten, zwergischen Nilsatasch, ‘dem Herrn der oberirdischen Ländereien zwischen Ingrakuppen und Eisenwald’ auf dem heutigen Gebiet der Vogteien Wedengraben und Nilsitz durch die Bergkönige von Xorlosch und Isnatosch, möglich machte dies der einsetzende Zerfall des Bosparanischen Reiches und das daraus resultierenden Machtvakuum;
Hochkönig Greifax und die Lex Zwergia (0 bis 900 BF)- Gesetzliche Sonderstellung der Reiche der Angroschim im Neuen Reich, Unterzeichnung um 160 BF. Darin enthalten auch das Recht der Bergkönige von Xorlosch und Eisenwald den Grafen vom Isenhag zu benennen. Festlegung der Autonomiegebiete der jeweiligen Reiche. Ära der Priesterkaiser und damit einhergehender Rückzug der Zwerge in ihre Reiche, die wegen ihres Angrosch- Glaubens verfolgt wurden.
Gründung des Bergkönigreich Phecanowald nach deren Abspaltung vom Bergkönigreich Eisenwald um 752 BF.
Um 168 BF- Bildung der gräflichen Vogteien Wedengraben und Nilsitz im Zuge der Lex Zwergia;
Um 165 BF- Begründung des Haus Nilsitz, Belehnung des Ahnherren Praionor Quanion von Nilsitz durch Sighelm von Gareth, erster menschlicher Vogt von Nilsitz;
Um 180 BF- Inbesitznahme der seit langer Zeit leerstehenden Burg Trollpforz durch Kargosh Dreihand. Woher er und seine Sippe kamen lässt sich heute nicht mehr nachvollziehen. Sein Sohn Arngrimm wird keine dreissig Jahre später zur Überraschung vieler vom Grafen zum Junker von Trollpforz ernannt.
Hiermit entstand Jahrhunderte nach dem erlöschen des Hauses Trollpforz eine neue Linie.
Um 590 BF- Errichtung von Burg Sturzenstein während der Magierkriege, Gründung des gleichnamigen Dorfes nur wenige Jahre später;
Um 555 BF- Gründung der oberirdischen, menschlichen Siedlung Simiaheim unterhalb des Tores nach Senalosch als Handelsort für Waren aus Isnatosch;
Um 580 BF- Ansiedlung erster Angehöriger des Volkes der Erzzwerge im oberirdischen Simiaheim;
Keine fünfzig Jahre später erkennt der Rogmarog von Isnatosch die Bedeutung Simiaheims an und stellt die wachsende Siedlung unter seinen Schutz;
Um 685 BF- Der Rogmarog von Isnatosch und der Graf des Isenhag schließen einen Vertrag, der Simiaheim und dessen Zukunft zum Inhalt hat.
Als Handelsplatz Isnatoschs wird dem Rogmarog Mitspracherecht für alle Belange der oberirdischen Siedlung eingeräumt. Dafür darf der Vogt im Namen des Grafen Umsatzsteuer für die Waren erheben, die an der Oberfläche gehandelt werden.
Simiaheim wird durch den Vertrag praktisch dem Bergkönigreich als Teil Senaloschs einverleibt, bleibt aber gleichzeitig als Siedlung der Vogtei zugehörig.
In Folge setzt sich die Bezeichnung Senalosch auch für die oberirdischen Siedlung durch. Der Name Simiaheim benennt von diesem Zeitpunkt an nur noch den ältesten, oberirdischen Teil der Siedlung.
Die unterirdischen Stadtteile Senalochs bleiben von dieser Regelung unberührt und sind weiterhin vollständig autonom und unter der Herrschaft des Rogmarog.
Zwischen 712 und 718 BF- Bau der großen Wallmauer zum Schutz der oberirdischen Siedlung.
Der Rogmarog hatte hierfür bereits vorrausschauend eine Klausel in den 685 BF ausgehandelten Vertrag eingebracht, da die gräfliche Siedlung nominell kein Stadtrecht besaß.
Im Jahre 989 BF erlangt das Bergkönigreich Eisenwald und somit die Vogtei Nilsitz nach der Reichsgrundreform, die die Grenzen der Eisenwaldbaronien endgültig festlegt, wieder die Ausdehnung, welche ihr bereits in der Lex Zwergia zugestanden worden war. Vor allem die Barone von Rabenstein hatte dem Haus Nilsitz zwischenzeitlich beträchtliche Gebietsverluste zugefügt und mussten diese nun wieder preisgeben.
Die Zeit der Helden (ab 1028 BF)- Verkündung des Heldenzeitalters durch Hochkönig Albrax.
Zwischen 1021 und 1030- Aufnahme von Flüchtlingen. Nach dem Untergang Lorgoloschs im Zuge der Borbaradkrise (1021 BF) erreichen Brilliantzwerge aus den Beilunker Berge Senalosch. Durch den Angriff des Alagrimm und der teilweisen Zerstörung Koschims (1027 BF) siedeln sich wenige Jahre später ebenfalls Zwerge aus dem Kosch in Senalosch an.
Seit dem Jahr 1023 BF ist ein verstärktes Pflanzenwachstum im Isenhag festzustellen, der mit dem aufblühen des Reichsforst einhergeht. Gleichzeitig sind vermehrte Sichtungen von Waldschraten in Nilsitz verzeichnet.
1040 BF- Mit dem Urenkel des Rogmarog Borindarax, Sohn des Barbaxosch wird nach Jahrhunderten menschlicher Herrschaft der Häuser Nilsitz und Trollpforz, zum ersten Mal wieder ein Angroscho durch Graf Ghambir zum neuen Vogt ernannt. Der alte Lehnsherr Kalman von Nilsitz fiel 1039 beim Sturm auf Mendena;
1041 BF- Gründung des Eisernen Bundes zu Isenhag, einem regelmäßigen Diskussionsforum zur Politik der Völker der Angroschim in Senalosch;
1041 bis 1043 BF- Wiederaufbau der Nilsitzer Jagdhütte als ehemaliger Verhandlungsort der Lex Zwergia;

Offizielle Quellen

AB184, AB193 (MI), GS04, GS05, GS07, GS08, GS09, GS10, GS11

Erwähnungen im Briefspiel:

Prolog: Zu ehren Simias, Prolog: Ein Abend auf Oberrodasch;
Kapitel 1: Der Jagdmeister, Kapitel 1: Der Jagdmeister;
Kapitel 2: Die Landhauptfrau, Kapitel 2: Die Landhauptfrau;

  • Im Reich des Widders, TRA 1041 BF, Insenhag- Erforschung bosparanischer Hinterlassenschaften (Schatten über Rabenstein III);

Baronien der Grafschaft Isenhag  
Baronie KyndochBaronie TandoschVogtei BrüllenbösenBaronie RodaschquellBergfreiheit XorloschAngroschsgauBaronie WedengrabenBaronie EisensteinReichsstadt EisenhuettBaronie EisenhuettBergfreiheit EisenwaldBaronie RabensteinBaronie Dohlenfelde Wappen Isenhag

Kategorie: Baronie

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