Baronie Kyndoch

NOR-II-01 Baronie Kyndoch
Wappen Kyndoch (c) S. Arenas
Wappen
Karte des Lehens
Lage des Lehens
Status: vakant
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Auf fruchtbaren Grund und stark von Großem Fluss und Rodasch geprägt liegt die Baronie im äußersten Efferd der Nordmarken. Auf seinen saftigen Hügeln, Weiden und Äckern gedeihen Peraines Gaben prächtig und so ist auch der Wein eine häufig gesehene Pflanze. Doch auch Gefahren drohen, so wird man häufig Opfer von Piratenüberfällen und anderem Gesindel das sich heimlich über die Grenzen ins Herzogtum schleicht.

Bereits vor Götterläufen gingen die Barone den Bau einer Brücke vom kleinen Rodenbrück – einem beschaulichen Edlengut im äußersten Zipfel – an und eröffneten so einen regelmäßig und sicher gangbaren Weg gen Burg Crumold. Auch wenn die Brücke kaum breit genug ist um einem Fuhrwerk ausreichend Platz zu bieten.

Als den Herren des Landes ihre Burg zu klein und zugig wurde, siedelten sie nahe der Zollfeste Efferdwacht Bauern an und begründeten das Dorf Rodaschmund am Delta der Teton – nur etwas südlich der Stadt Kyndoch. Durch eine Fähre mit der Reichstadt verbunden, liegt die Lagerstadt auf Kyndocher Boden und er ermöglicht den Händlern den Zugang zur Reichsstraße III. Ein besonderer Handel zwischen der Stadt Kyndoch und dem Baronshaus der gleichnamigen nordmärker Baronie erlaubt dabei den den Schiffen an der Lagerstadt anzulegen ohne erneut Zoll zu zahlen, ein Handel der regelmäßig für Zank zwischen Markgrafen und Herzog sorgt - da beiden dadurch zusätzliche Zolleinnahmen entgehen. Anschließend ließen sie die Veste umfassend ausbauen und machten sie nach Fertigstellung zur neuen Residenz. Die Lande der Baronsfamilie ziehen sich entlang des Großen Flusses, vorbei an Seldorf bis nach Taindoch. Seldorf ist ein kleiner, ruhiger Ort von Viehzüchtern die verstreut über eine größere Fläche in ihren Gehöften leben und nur wenig vom Handel und Treiben um sich herum mitbekommen. Taindoch hingegen ist größte Ort der Baronie und zugleich seine Drehscheibe des Handels. Beruhte ursprünglich der Reichtum der Siedlung auf seinen fetten Böden und der Flößerei, versteht man sich heute vornehmlich als Ort des Handels und Warenaustausches. Der ehemals kleine und beengte Hafen wurde ausgebaut und so Platz geschafft für die Flussschiffer die aufgrund des Stapelrechts hier halt machen müssen. Die Häuser des Dorfes bestehen zumeist aus solidem Holz, doch besonders die Zunft- und Gildenhäuser, die Tempel von Efferd und Phex, sowie die Händelsfamilien heben sich mit ihren prächtigen steinernen Bauten ab.

Auf weite Strecke am Rodasch entlang liegt das Edlengut Kronau. Wobei die auf die ehemalige Residenz Halburg noch immer im Besitz des Barons ist und ihm heute noch als Archiv und auch Ruhestands Ort für Familienmitglieder dient. Für den Flusshandel entlang des Flusses ist Kronau, neben dem rahjawärts gelegenen Ostendorf, der wichtigste Anlaufpunkt der Baronie. Dabei werden an seiner Schleuse nicht nur die vielen Boote umgesetzt, sondern zugleich die anfallenden Zölle erhoben. Der Ort selbst setzt sich aus mehrere Höfen zusammen und hat in seinem Zentrum einen Tempel der Herrin Rondra. Im restlichen Lehen befinden sich viele der kleinen wehrhaften Höfe entlang des lebensspendenden Flusses und trennen ihre Äcker und Felder durch niedrige Mauern aus Feldsteinen.

Das letzte Stück am Fluss entlang gehört zum Edlengut Ostendorf, welches jedoch tiefer ins Innere der Baronie hinein reicht. Der kleine Ort verfügt über viele Lagerhäuser und stellt wie Kronau einen wichtigen Umschlagplatz für den Flusshandel dar. Um die Schiffe schnell und sicher zu beladen verfügt der Ort über einen Kran, dessen zwergischer Erbauer und Führer mit Argusaugen über sein Werk wacht. Nur dank dieses Krans ist es überhaupt möglich neben Obst, Feldfrüchten und Wein auch die Kalk- und Sandsteinplatten aus dem nahen Zwillingshügel zu verladen. Ebenfalls zum Gut gehört der Ort Klein Münzenberg, ein Ort der stark durch die tobrischen Flüchtlinge angewachsen ist und sich von der Feldarbeit und Viehzucht ernährt. Unterstützt werden sie dabei durch den kleinen Peraine-Tempel, dessen Vorsteherin einst selbst mit den Flüchtlingen nach Kyndoch kam.

Südlich von Klein Münzenberg liegt das Rittergut Tannwald. Rund um den beachtlichen Wohnturm des ansässigen Ritters schmiegen sich die Hütten und Häuser in dessen Schutz. Die Menschen leben vom Holzschlag und auch wenn schon seit langem das Holz des Waldes nach Ostenheim und Taindoch geliefert wird, ist der Forst noch immer dunkel, einschüchternd und sehr nahe am Dorf gelegen. Ebenfalls zum Gut gehört der Ort Neu-Findlingen. Auch hier kam es durch die Flüchtlingsströme zu starken Zuwachs, viele Häuser befinden sich noch immer im Umbau du auch so manches steht leer.

Umschlossen vom Rittergut Linnartstein liegt das Kloster St. Aldec des Bannstrahlordens. Ein Ort der Stille in dem Ordensmitglieder sich zur Kontemplation zurückziehen können. Dennoch stehen die Bewohner von Linnartstein mit dem Kloster in engem Kontakt und fühlen sich durch dieses zugleich auch gut beschützt. Etwas was Ritter Thymon vom Traurigen Stein in seinem Gutshaus von Zeit zu Zeit übel aufstößt, sähe er es doch lieber wenn man seinem Schutz vertrauen würde.

Zusammenfassung

Geschichte

150 BF: Gründung der Stadt Kyndoch durch den Thorwaler Djannan ui Bennain, er vereint zudem große Teile der Windhager Sippen hinter sich und machte viele Landgewinne Elenvinas rückgängig.

153 BF: Thorwaler lassen sich nieder und gründen das Reich des Hjaldelag, dieses hält sich bis zur Zeit der Priesterkaiser. Unter ihrer Führung wird Taindoch gegründet. Die Eroberer vermischten sich in den folgenden Götterläufen mit ihren Untertanen.

250 BF: Unter der Hegemonie der Kyndocher Fürsten verpflichtet sich das Hjaldelag entweder dem Herzogtum Nordmarken oder dem Fürstentum Albernia. Erst gegen Ende des 3. Jhd., als sie Albernia im Krieg gegen die Thorwaler unterstützen, wird die Loyalität endgültig festgelegt.

Im Rahmen des grötzer Erbstreites wurde, dank der vorliegenden Schenkungsurkunde, bestätigt, dass verschiedene Ländereien vor dem Lehensheimfall der Grötzer Erblande an den Orden des Bannstrahl verschenkt wurden.

Offizielle Quellen

  • NN03 Baron Linnart von Halberg-Kyndoch verärgert
  • NN04 Beschreibung der Baronie Kyndoch
  • NN11 Vermählung in Kyndoch
  • NN22 Stadt Kyndoch rückt näher
  • Die Siebenwindküste S. 46f
  • Ein Erbe für Kyndoch

Baronien der Grafschaft Isenhag  
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Kategorie: Baronie

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